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| Die Schriften des Bab |
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Die Schriften des Báb
Die Schriften des Báb sind umfangreich, und die Schnelligkeit, mit der Er, ohne Studium oder vorherige Überlegung, sorgfältig ausgearbeitete Kommentare, tiefgründige Abhandlungen und ausdrucksvolle Gebete verfaßte, wurde als einer der Beweise für Seine göttliche Inspiration betrachtet.
Der Inhalt Seiner verschiedenen Schriften ist wie folgt zusammengefaßt worden: »Einige von ihnen (des Bábs Schriften) waren Kommentare und Auslegungen von Versen des Qur'án; andere waren Gebete, Betrachtungen und Hinweise auf (die wahre Bedeutung gewisser) Stellen; wieder andere waren Aufrufe, Ermahnungen, Abhandlungen über die verschiedenen Zweige der Lehre von der göttlichen Einheit ... Ansporn zur Besserung des Charakters, zur Abkehr vom Weltläufigen und zur Hingabe an die Eingebungen Gottes. Aber das Wesen und der Sinn Seiner Werke waren Lobpreisungen und Beschreibungen jener Wirklichkeit, die bald erscheinen sollte, und der all Sein Sinnen und Trachten, Seine Liebe und Seine Sehnsucht gehörten. Denn Er betrachtete Sein eigenes Kommen als das eines Vorläufers froher Botschaften und hielt Seine eigene wirkliche Natur nur für ein Werkzeug der Manifestation von größeren Vollkommenheiten jenes Einen. Und in der Tat ließ Er nicht nur keinen Augenblick ab, Ihn Tag und Nacht zu verherrlichen, sondern pflegte allen Seinen Anhängern zu bedeuten, sie müßten auf Sein Kommen warten, ja Er ging darin so weit, daß Er in Seinen Schriften erklärte:
»Ich bin ein Buchstabe aus diesem höchst mächtigen Buche und ein Tautropfen aus diesem unermeßlichen Meere; wenn Er erscheinen wird, werden Meine wahre Natur, Meine Geheimnisse, Meine Rätsel und Meine Andeutungen offenbar werden, und der Keim dieser Religion wird sich entwickeln durch die Grade Seines Wesens und Aufstiegs hindurch zu der Stufe `der schönsten Gestalt` und geschmückt werden mit dem Gewand von `Gepriesen sei Gott, der Beste, der Schöpfer!` ... So begeistert war Er durch Sein Feuer, daß die Erwähnung von Ihm das helle Licht in den dunklen Nächten in der Festung Máh-Kú und das Gedenken an Ihn Sein bester Begleiter in der Not des Gefängnisses von Chihríq war. Er empfing dadurch geistiges Wachstum, an Seinem Wein berauschte Er sich, und im Gedenken an Ihn erfreute Er sich.«¹
¹ A Traveller's Narrative, p.54 |
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