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Anmeldedatum: 16.11.2007
Beiträge: 330

Gebete und Meditationen

Gebete und Meditationen

+7:1 #173

Im Namen Gottes, des Herrn überwältigender Majestät, des Allbezwingenden.

Geheiligt sei der Herr, dessen Hand der Herrschaft Quelle birgt. Durch Sein Befehlswort »Sei !« erschafft Er, was Er will, und es ist. Sein war allezeit die Macht der Herrschaft, und Sein wird sie bleiben immerdar. Kraft Seines Befehls macht Er siegreich, wen Er mag. Er ist in Wahrheit der Gewaltige, der Allmächtige. Ihm gebührt alle Herrlichkeit und Majestät in den Reichen der Offenbarung und der Schöpfung und was zwischen ihnen liegt. Er ist wahrlich der Starke, der Allherrliche. Seit aller Ewigkeit war Er der Quell unbeugsamer Stärke und wird es bleiben bis in alle Ewigkeit. Er ist fürwahr der Herr der Macht und Kraft. Alle Reiche des Himmels und der Erde und all dessen, was dazwischen ist, sind Gottes, und Seine Macht ist erhaben über alle Dinge. Alle Schätze auf Erden und im Himmel und alles dazwischen sind Sein, und Sein Schutz umfängt alle Dinge. Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde und all dessen dazwischen, und wahrlich, Er ist aller Dinge Zeuge. Er ist der Gerichtsherr über alle, so in den Himmeln, auf Erden und dazwischen wohnen, und wahrlich, Gott urteilt schnell. Er setzt das Maß, das allen zugemessen in den Himmeln und auf Erden und dazwischen. Er ist wahrlich der Höchste Beschirmer. In Seiner Hand hält Er die Schlüssel Zu Himmel und Erde und allem dazwischen. Nach Seinem Belieben verleiht Er Gaben durch die Macht Seines Befehls. Seine Gnade umfaßt wahrlich alle, und Er ist der Allwissende.

Sprich: Gott allein genüget mir. Er hält das Reich aller Dinge in Seinem Griff. Durch die Macht Seiner Heerscharen im Himmel, auf Erden und dazwischen, beschützt Er, wen immer unter Seinen Dienern Er beschützen will. Wahrlich, Gott wacht über alle Dinge.

Unermeßlich erhaben bist Du, o Herr! Behüte uns vor dem, was vor uns und was hinter uns liegt, was über unseren Häuptern ist, zu unserer Rechten, zu unserer Linken, unter unseren Füßen und überall, wo wir ungeschützt sind. Wahrlich, unfehlbar ist Dein Schutz über alles.¹

¹ Das Original dieses Gebetes hat der Báb mit eigener Hand in der Form eines Pentagramms niedergeschrieben.





+7:2 #174

Sende, o mein Gott, Deinen Segen herab auf den Baum des Bayán, auf seine Wurzeln und Zweige, auf seine Äste, seine Blätter, seine Früchte und auf alles, was er trägt oder schirmt. Lasse sodann aus diesem Baum eine prächtige Schriftrolle arbeiten, der Gegenwart Dessen dargebracht, den Du offenbaren wirst am Tage des Gerichts, damit Er der ganzen Schar der Jünger des Bayán gnädig gestatte, wiedergeboren zu werden, und daß Er durch Seine Großmut eine neue Schöpfung eröffne.

Fürwahr, vor Deinem zarten Erbarmen sind alle nur elend, sind demütige Diener vor den Zeichen Deiner zärtlichen Liebe. Ich bitte Dich, o mein Gott, bei Deiner Großmut, und bei dem Strom Deines Erbarmens und Deiner Gaben, o mein Herr, und bei den Zeugnissen Deiner göttlichen Gunst und Gnade, o mein Meistgeliebter, wache über Ihn, Den Gott offenbaren wird, daß keine Spur von Verzagtheit Ihn je berühre.





+7:3 #175

Unendlich gepriesen und erhaben bist Du. Wie kann Ich Deiner gedenken, o Du Geliebter der ganzen Schöpfung; und wie kann Ich Deinen Anspruch anerkennen, o Du, vor dem alles Erschaffene in Ehrfurcht steht. Die höchste Stufe, zu der menschliches Begreifen sich erheben kann, und das Äußerste, das des Menschen Verstand und Seele erklimmen können, sind nur Zeichen, erschaffen durch die Kraft Deines Befehls, und Zeugnisse, verkündet durch die Macht Deiner Offenbarung. Fern sei es Deiner Herrlichkeit, daß jemand außer Dir Dich erwähnte oder Dein Lob zu künden suchte. Das innerste Wesen jeder Wirklichkeit bezeugt, daß es ausgeschlossen ist von den Bereichen des Hofes Deiner Nähe, und der Inbegriff jeden Wesens tut kund, daß es scheiterte, in Deine heilige Gegenwart zu gelangen. Unermeßlich gepriesen und erhaben bist Du! Dir allein angemessen ist das ziemende Gedenken durch Dein eigenes Selbst, und Dir allein würdig ist der Preisgesang, den Dein eigenes Wesen kündet ...

Durch die Offenbarung Deiner Gunst, o Herr, riefest Du Mich in einer Nacht gleich dieser¹ ins Dasein, und siehe, jetzt bin Ich einsam und verlassen auf einem Berg. Preis und Dank seien Dir für alles, was sich im Reiche des Himmels und der Erde Deinem Willen fügt. Und Dein ist alle Gewalt, die sich bis über die äußerste Grenze der Reiche der Offenbarung und der Schöpfung breitet.

¹ verweist auf den Geburtstag des Báb, im Monat Muharram 1235 d.H. (20. Oktober 1819)

Du erschufst Mich, o Herr, durch Deiner Gnade Huld, Du beschütztest Mich durch Deine Großmut im Dunkel des Mutterschoßes, Du nährtest Mich in Deiner Güte mit lebenspendendem Blut. Du gabst Mir durch Deine zärtliche Fügung eine anmutige Gestalt, Du vollendetest Meine Erschaffung durch Deiner Hände herrliches Werk, Du hauchtest durch Dein unendliches Erbarmen und durch die Offenbarung Deiner überragenden Einheit Deinen Geist in Meinen Körper, sodann ließest Du Mich aus der Welt des Verborgenen in die sichtbare Welt treten, nackt, gänzlich unwissend und völlig unfähig, etwas zu bewirken. Du nährtest Mich dann mit belebender Milch und zogst Mich auf in den Armen Meiner Eltern mit sichtlichem Mitleid, bis Du Mich gnädig mit den Wirklichkeiten Deiner Offenbarung vertraut machtest und Mir Kenntnis gabst von Deines Glaubens geradem Pfad, wie in Deinem Buche dargetan. Und als Ich herangereift, da hießest Du Mich Deinem unnahbaren Gedenken Treue bezeugen und befähigtest Mich, zur vorbestimmten Stufe aufzusteigen, auf der Du Mich durch das leise Wirken Deiner Hand erzogst und Mich in jenem Lande nährtest mit Deinen gütigsten Gaben. Als geschah, was Du in Deinem Buche vorherbestimmt hattest, ließest Du Mich in Deiner Güte Deine heiligen Bezirke erreichen und erlaubtest in Deiner zarten Gnade, daß Ich am Hofe der Gemeinschaft wohne, bis Ich dort erkannte, was Ich sodann bezeugte von den klaren Zeichen Deiner Gnadenfülle, den zwingenden Beweisen Deiner Einheit, dem strahlenden Glanz Deiner Majestät, dem Quell Deiner erhabensten Einzigkeit, den Höhen Deiner überragenden Gewalt, den Zeichen Deiner Unvergleichlichkeit, den Offenbarungen Deiner erhabenen Herrlichkeit, den Zufluchtsorten Deiner Heiligkeit und all dem, was unerforschlich ist für alle außer Dir.





+7:4 #176

Wahrlich, ich bin Dein Diener, o mein Gott, Dein Armer, Dein Bittsteller, Dein elendes Geschöpf. Auf der Suche nach Deinem Schutz habe ich Dein Tor erreicht. Keine Zufriedenheit habe ich gefunden außer in Deiner Liebe, kein Frohlocken außer im Gedenken an Dich, kein Verlangen als den Gehorsam vor Dir, keine Freude außer in Deiner Nähe, und keine Ruhe als in der Vereinigung mit Dir, auch wenn ich mir bewußt bin, daß alles Erschaffene von Deinem erhabenen Wesen ausgeschlossen und der ganzen Schöpfung der Zugang zu Deinem innersten Sein verwehrt ist. Wann immer ich Dir zu nahen trachte, spüre ich in mir nichts als die Zeichen Deiner Gunst und erblicke in meinem Wesen nur die Offenbarungen Deiner Gnade. Wie kann ein Wesen, das nur Dein Geschöpf ist, Vereinigung mit Dir suchen und in Deine Gegenwart gelangen, wo doch kein erschaffenes Ding sich Dir je zugesellen oder Dich begreifen kann? Wie kann ein bescheidener Diener Dich erkennen und Dein Lob anstimmen, selbst wenn Du ihm die Offenbarungen Deiner Herrschaft und die wunderbaren Beweise Deiner höchsten Gewalt bestimmt hast? So bezeugt jedes erschaffene Ding, daß es durch die seinem inneren Wesen auferlegten Begrenzungen vom Heiligtum Deiner Gegenwart ausgeschlossen ist. Unbestreitbar wirkt jedoch Deine Anziehungskraft für alle Ewigkeit in den Wesenheiten Deiner Schöpfung, wenn auch, was dem geweihten Hofe Deiner Vorsehung ziemt, hoch erhaben ist über alle Errungenschaften der ganzen Schöpfung. Dies erweist, o mein Gott, meine gänzliche Ohnmacht, Dich zu preisen, und offenbart mein völliges Unvermögen, Dir Dank zu sagen, geschweige denn, Deine göttliche Einheit zu erkennen oder die klaren Zeichen Deines Lobes, Deiner Heiligkeit und Deines Ruhmes zu erreichen. Nein, bei Deiner Macht, ich sehne mich allein nach Dir und suche niemanden als Dich.





+7:5 #177

Verherrlicht sei Dein Name, o Gott. Dein sind fürwahr die Reiche der Schöpfung und Offenbarung, und wir haben wahrlich in unseren Herrn all unser Vertrauen gesetzt. Aller Lobpreis sei Dir, o Gott, Du bist der Schöpfer der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen ihnen ist, und Du bist in Wahrheit der höchste Herrscher, der Gestalter, der Allweise. Verherrlicht seist Du, o Herr! Du wirst gewiß die Menschheit versammeln für den Tag, über dessen Kommen kein Zweifel herrscht - der Tag, an dem jeder vor Dir erscheinen und Leben finden wird in Dir. Dies ist der Tag des einen wahren Gottes - der Tag, da Du durch die Macht Deines Geheißes fügen wirst, was Dir gefällt.

Du bist der Herrscher, der wundersame Schöpfer, der Mächtige, der Meistgeliebte.





+7:6 #178

Gepriesen sei Dein Name, o Gott! Du bist in Wahrheit unser Herr. Du weißt um alles in den Himmeln und auf Erden. So sende denn ein Zeichen Deiner Gnade auf uns nieder. Wahrlich, keiner erweist größere Gnade als Du. Aller Preis sei Dir, o Herr! Verordne für uns aus Deiner Gegenwart, was die Herzen Deiner aufrichtigen Diener erquickt. Verherrlicht seiest Du, o Gott! Du bist der Schöpfer der Himmel und der Erde und all dessen, was zwischen beiden liegt. Du bist der unumschränkte Herr, der Heiligste, der Allmächtige, der Allweise. Verherrlicht sei Dein Name, o Gott! Sende aus Deiner Gegenwart auf die, welche an Gott und Seine Zeichen glauben, machtvolle Hilfe hernieder, um sie zu befähigen, Einfluß auf die ganze Menschheit zu gewinnen.





+7:7 #179

Ruhm sei Dir, o Gott! Wie kann ich von Dir sprechen, da Du heilig bist über den Lobpreis der ganzen Menschheit? Verherrlicht sei Dein Name, o Gott! Du bist der König, die ewige Wahrheit. Du weißt, was in den Himmeln und auf Erden ist, und zu Dir müssen alle zurückkehren. Nach deutlichem Maße hast Du Deine göttlich bestimmte Offenbarung herabgesandt. Gelobt seiest Du, o Herr! Kraft Deines Befehls machst Du siegreich, wen Du willst, durch die Heerscharen des Himmels, der Erde und dessen, was dazwischen ist. Du bist der höchste Herrscher, die Ewige Wahrheit, der Herr unüberwindlicher Macht.

Verherrlicht seiest Du, o Herr! Du vergibst allezeit die Sünden jener Deiner Diener, die Deine Verzeihung erflehen. Wasche ab meine Sünden und die Sünden derer, die zur Morgendämmerung Deine Vergebung suchen, die zu Dir beten am Tage und zur Nachtzeit, die sich nach nichts sehnen außer Gott, die darbringen, was Gott ihnen gnädig gewährt, die Dein Lob preisen des Morgens und des Abends und nicht nachlässig sind in ihren Pflichten.





+7:8 #179

Preis sei Dir, o Herr ! Vergib uns unsere Sünden, erbarme Dich unser und mache uns fähig, zu Dir zurückzukehren. Lasse nicht zu, daß wir auf anderes vertrauen als Dich, und gewähre uns durch Deine Freigebigkeit, was Du liebst und wünschest und was Deiner würdig ist. Erhöhe die Stufe derer, die wahrhaft glauben, und vergib ihnen mit Deiner gnädigen Vergebung. Wahrlich, Du bist der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.





+7:9 #180

O Gott, unser Herr! Beschütze uns durch Deine Gnade vor allem, was Du verabscheust, und gewähre uns, was Deiner würdig ist. Gib uns reichlich aus Deiner Gabenfülle und segne uns. Verzeihe uns, was wir getan, wasche unsere Sünden hinweg und vergib uns mit Deiner gnädigen Vergebung. Wahrlich, Du bist der höchst Erhabene, der Selbstbestehende.

Deine liebende Vorsehung umschließt alles Erschaffene in den Himmeln und auf Erden, und Deine Vergebung überragt die ganze Schöpfung. Dein ist die unumschränkte Herrschaft; in Deiner Hand sind die Reiche der Schöpfung und der Offenbarung; in Deiner Rechten hältst Du alle erschaffenen Dinge, und das festgesetzte Maß der Vergebung liegt in Deiner Gewalt. Du vergibst unter Deinen Dienern, wem Du Willst. Wahrlich, Du bist der Immervergebende, der Alliebende. Nichts entgeht Deiner Kenntnis, und nichts ist vor Dir verborgen.

O Gott, unser Herr! Beschütze uns durch die Kraft Deiner Macht, laß uns eintauchen in Dein wundersam wogendes Meer und gewähre uns, was Dir entspricht.

Du bist der unumschränkte Herrscher, der mächtig Handelnde, der Erhabene, der Alliebende.





+7:10 #180

Ruhm sei Dir, o Herr mein Gott! Nichts, was es auch sei, entgeht Deinem Wissen, noch könnte irgend etwas Deiner Hand entschlüpfen oder Deine Absicht durchkreuzen, ob in den Himmeln oder auf Erden, in der Vergangenheit oder in Zukunft.

Du siehst das Paradies und seine Gefährten, Du erblickst das Reich hienieden und seine Bewohner. Alle sind nur Deine Diener und in Deiner Hand.

O Herr! Mache in Deinen Tagen Deine geduldigen Diener siegreich, gewähre ihnen einen angemessenen Sieg, so sie auf Deinem Pfad das Martyrium suchen. Sende auf sie hernieder, was ihr Gemüt erquickt, ihr Innerstes erfreut, ihrem Herzen Gewißheit, ihrem Leib Ruhe schenkt und ihre Seelen befähigt, zur Gegenwart Gottes, des Erhabensten, emporzusteigen und im höchsten Paradies solche Wohnstätten der Herrlichkeit zu erreichen, wie Du sie für wirklich wissende, wahrhaft tugendsame Menschen bestimmt hast. Wahrlich, Du kennst alle Dinge, wir aber sind nur Deine Diener, Deine Knechte, Deine Hörigen, Deine Armen. Keinen Herrn rufen wir an, nur Dich, o Gott unser Herr; von niemandem erflehen wir Segen und Gnade, nur von Dir, o Du, der Du der Gott der Gnade in dieser und in der zukünftigen Welt bist. Wir sind nur Verkörperungen der Armut, der Nichtigkeit, Hilflosigkeit und Verdammnis, während Dein ganzes Wesen Reichtum, Unabhängigkeit, Herrlichkeit, Majestät und grenzenlose Gnade kündet.

Wandle unseren Lohn, o Herr, in das, was Dir wohl ansteht vom Guten dieser Welt und der zukünftigen, von den mannigfaltigen Gaben, die vom Himmel bis zur Erde ausgebreitet sind.

Wahrlich, Du bist unser Herr und der Herr aller Dinge. Wir geben uns in Deine Hand voll Sehnsucht nach den Dingen, die Dir zugehören.





+7:11 #181

Verherrlicht sei Dein Name, o Herr! Zu wem sollte ich Zuflucht nehmen wo Du in Wahrheit mein Gott und mein Geliebter bist; unter wessen Schutz sollte ich mich stellen, wo Du mein Herr und Eigner bist; zu wem sollte ich fliehen, wo Du in Wahrheit mein Meister bist und meine Freistatt; zu wem sollte ich flehen, wo Du in Wahrheit mein Hort und das Ziel meiner Sehnsucht bist; durch wen sollte ich Dich bitten, wo Du in Wahrheit mein höchstes Streben und mein hehrstes Verlangen bist? Jede Hoffnung außer der Sehnsucht nach Deiner himmlischen Gnade wurde enttäuscht, jede Tür ist verschlossen außer dem Tor, das zum Brunnquell Deines Segens führt.

Ich flehe zu Dir, o mein Herr, bei Deiner strahlendsten Pracht, vor deren Glanz sich jede Seele demütig beugt und in Anbetung niedersinkt um Deinetwillen - eine Pracht, deren Strahlkraft Feuer in Licht verwandelt, die Toten zum Leben erweckt und alles Schwierige leicht macht. Ich bitte Dich inständig bei dieser großen, dieser wunderbaren Pracht, bei der Herrlichkeit Deiner erhabenen Herrschaft, o Du, der Du der Herr bist unüberwindlicher Macht, wandle uns durch Deine Großmut in Deinen eigenen Besitz, befähige uns, Borne Deines Lichts zu werden, und gewähre uns gnädiglich, was der Majestät Deiner überragenden Herrschaft angemessen ist. Denn zu Dir erhebe ich meine Hände, o Herr, bei Dir finde ich Schutz und Hilfe, o Herr, Dir habe ich mich ergeben, o Herr, in Dich habe ich mein ganzes Vertrauen gesetzt, o Herr, und durch Dich werde ich gestärkt, o Herr.

Wahrlich, es gibt weder Kraft noch Macht außer in Dir.





+7:12 #182

Du weißt, o Mein Gott, daß Ich seit dem Tag, an dem Du Mich aus dem Wasser Deiner Liebe ins Dasein riefest, bis zu Meinem fünfzehnten Lebensjahr im Lande Meiner Geburt lebte.¹ Dann gabst Du Mir die Möglichkeit, zur Hafenstadt² zu gehen, wo Ich fünf Jahre lang mit Deines Reiches guten Gaben Handel trieb, und Mich beschäftigte, womit Du Mich beschenktest durch das wundersame Wesen Deiner liebenden Güte. Von dort ging Ich zum heiligen Land³, wo Ich ein Jahr verweilte. Dann kehrte Ich zurück zu Meinem Geburtsort. Dort erfuhr Ich die Offenbarung Deiner erhabensten Gaben und die Beweise Deiner grenzenlosen Gunst. Ich preise Dich für all die guten Gaben, und Ich danke Dir für all Deine Großmut.

¹ Shiráz ² Búshihr ³ Karbilá

Dann begab Ich Mich im Alter von fünfundzwanzig Jahren zu Deinem heiligen Haus¹, und als Ich dahin zurückkehrte, wo Ich geboren bin, war ein Jahr verstrichen. Dort wartete Ich geduldig auf dem Pfad Deiner Liebe und schaute die Zeugnisse Deiner mannigfachen Gaben und Deiner liebenden Güte, bis Du Mir bestimmtest, Mich aufzumachen zu Dir und in Deine Gegenwart zu ziehen. So schied Ich mit Deiner Erlaubnis, verbrachte sechs Monate im Lande Sád² und sieben Monate auf dem Ersten Berge³, wo Du auf Mich herabströmen ließest, was der Herrlichkeit Deines himmlischen Segens ziemt und der Erhabenheit Deiner huldvollen Gaben und Gunstbezeigungen zukommt.

¹ Mekka ² Isfahán ³ Mákú

Nun, in Meinem dreißigsten Lebensjahr, siehst Du Mich, o Mein Gott, in diesem Schmerzensberg¹, wo Ich seit einem ganzen Jahr hause.

¹ Chihríq

Preis sei Dir, o Mein Herr, für alle Zeiten, vergangene und zukünftige; und Dank sei Dir, o Mein Gott, in allen Lebenslagen, der Vergangenheit wie der Zukunft. Die Gaben, die Du Mir geschenkt, haben ihr volles Maß erreicht, und die Segnungen, die Du Mir gewährt, sind vollendet. Nichts anderes bezeuge Ich nun als die zahlreichen Beweise Deiner Gunst und liebevollen Güte, Deiner Gabe und barmherzigen Gnade, Deiner Großmut und Erhabenheit, Deiner Gewalt und Macht, Deines Glanzes und Deiner Herrlichkeit und was dem heiligen Hof Deiner überragenden Herrschaft und Majestät ziemt und den herrlichen Bereichen Deiner Ewigkeit und Erhabenheit zukommt.





+7:13 #184

Ich weiß, o Herr, daß meine Verfehlungen mein Gesicht in Deiner Gegenwart schamrot machen und meinen Rücken beugen vor Dir, daß sie zwischen mich und Dein schönes Antlitz traten, mich von allen Seiten umgeben und mich allerwege hindern, Zutritt zu den Offenbarungen Deiner himmlischen Macht zu finden.

O Herr! Wenn Du mir nicht vergibst, wer sollte sonst verzeihen, und wenn Du mir nicht gnädig bist, wer könnte mir sonst Mitleid bezeigen? Ruhm sei Dir, Du erschufst mich aus dem Nichtsein, Du hegtest mich, als ich unmündig war. Preis sei Dir, jeder Segensbeweis kommt von Dir, und jedes Zeichen der Gunst entspringt den Schätzen Deines Ratschlusses.





+7:14 #184

Ich bitte Dich, o mein Herr, vergib mir jede Erwähnung außer Deiner Erwähnung, jeden Lobpreis außer Deinem Lob, jede Wonne außer der Wonne Deiner Nähe, jede Freude außer der Freude der Gemeinschaft mit Dir, jedes Entzücken außer dein Entzücken Deiner Liebe und Deines Wohlgefallens, und alles, was mir zugehört, was keine Verwandtschaft mit Dir bezeugt, o Du, der Du der Herr der Herren bist, Er, der die Wege bereitet und die Türen öffnet.





+7:15 #185

Wie kann Ich Dich preisen, o Herr, für die Beweise Deines mächtigen Glanzes und für die wundersame Süße, die Du Mir in dieser Festung in solchem Maße gewährt, daß sich nichts in den Himmeln und auf Erden mit ihnen vergleichen kann! Du wachst über Mich inmitten dieses Gebirges, wo Berge Mich von allen Seiten einschließen. Einer ragt über Mir, andere stehen zu Meiner Rechten und Linken, wieder ein anderer erhebt sich vor Mir. Ruhm sei Dir, kein Gott ist außer Dir. Wie oft sah Ich Felsen vom Berge auf Mich niederstürzen, und Du beschütztest Mich vor ihnen und bewahrtest Mich in der Feste Deiner göttlichen Einheit.

Verherrlicht und erhaben bist Du, Preis sei Dir für alles, was Du liebst und wünschst, Dank sei Dir für das, was Du beschlossen und bestimmt hast. Seit Urzeiten sandtest Du Dein zartes Erbarmen hernieder und ohne Ende währt Dein Schöpfungsakt. Deiner Hände Werk ist keinem Werk eines anderen neben Dir vergleichbar, und Deinen guten Gaben kommen keine Gaben eines anderen als Dir selbst nahe.

Preis sei Dir, o Mein Geliebter, und verherrlicht sei Dein Name. Seit der Stunde, da Ich Meinen Fuß in diese Festung setzte, bis zu dem Augenblick, da Ich sie verlassen werde, schaue Ich Dich auf Deinem Thron der Herrlichkeit und Majestät, wie Du auf Mich die mannigfachen Zeichen Deiner reichen Gunst und Gnade herabsendest. Du siehst, daß Ich inmitten der Berge hause, und Du findest in Meinem Selbst nichts als die Zeugnisse von Erniedrigung und Einsamkeit.


Gelobt sei Dein Name; Ich danke Dir für jedes Zeichen Deines unergründlichen Ratschlusses und preise jedes Zeugnis Deiner Heimsuchungen. Nachdem Du erlaubtest, Mich in dieses Gefängnis zu werfen, hast Du es für Mich in einen Paradiesgarten verwandelt und bewirkt, daß es ein Gemach am Hofe ewiger Gemeinschaft werde.

Wie zahlreich sind die Verse, die Du auf Mich herniedersandtest, und Meine Gebete an Dich, die Du vernahmst. Wie mannigfaltig sind die Offenbarungen, die Du durch Mich ins Sein gerufen, und die Erfahrungen, die Du in Mir bezeugtest.

Verherrlicht sei Dein Name. Mannigfache Prüfungen waren machtlos, Mich davon abzuhalten, Dir zu danken, und Meine Unzulänglichkeiten konnten Mich nicht hindern, Deine Tugenden zu preisen. Die Ungläubigen hatten beabsichtigt, Meinen Wohnsitz in einen Ort der Schande und Erniedrigung zu verwandeln. Du aber hast Mich verherrlicht durch Mein Dein-Gedenken, hast Mich erhöht durch Meinen Lobpreis Deiner, hast Mir gnädig durch die Offenbarungen Deiner Einheit geholfen und hast Mir durch den Strahlenglanz Deiner Urewigkeit große Ehre gewährt. Dem Feuer befiehlst Du: »Sei Meinem Diener ein lindernder Balsam«, und dem Kerker: »Sei du Meinem Diener ein Sitz zarten Erbarmens, als Zeichen Meiner Gegenwart!« Ja, Ich schwöre bei Deiner Herrlichkeit: Mir ward der Kerker zum Lustgarten des Paradieses und diente als des Himmels edelster Ort.

Gepriesen und verherrlicht bist Du! Wie oft kam Not über Mich, und Du mildertest sie und wandtest sie ab durch Deine gütige Gunst; und wie viele Male wurde Aufruhr gegen Mich geschürt von der Hand des Volkes, und Du ließest ihn wieder abklingen durch Dein zartes Erbarmen. Wie oft entfachten die Nimrode Feuer, Mich zu verbrennen, Du aber machtest es zu Balsam für Mich; in wie vielen Fällen beschlossen die Ungläubigen Meine Erniedrigung, und Du wandeltest sie in Ehrenzeichen für Mich ...

Wahrlich, Du bist eines jeden ernsten Suchers höchstes Verlangen und das Ziel der Sehnsucht derer, die sich nach Dir sehnen. Du bist Er, der bereit ist, dem Rufe derer zu antworten, die Deine göttliche Einheit erkannt haben, und Er, vor dem die Verzagten in Ehrfurcht stehen. Du bist der Helfer der Bedürftigen, der Befreier der Gefangenen, der Tyrannenstürzer, der Zerstörer der Übeltäter, der Gott aller Menschen, der Herr alles Erschaffenen. Dein sind die Reiche der Schöpfung und der Offenbarung, o Du Herr aller Welten.

O Allgenügender! Du genügst Mir in jeder Drangsal, die Mich befallen, in jedem Leid, das sich vor Mir auftürmen mag. Du bist Mein einziger Gefährte in Meiner Einsamkeit, Meines Herzens Wonne in Meiner Verlassenheit, Mein Meistgeliebter in Meinem Kerker und Meiner Wohnstatt. Kein Gott ist außer Dir!

Wem Du genügest, den soll kein Gram bedrücken; wen Du beschützest, wird nie vergehen; wem Du hilfst, der wird niemals erniedrigt; auf wen Du blickst, der soll Dir niemals ferne sein.

So schreibe für uns alles nieder, was von Dir ist, und vergib uns, was wir sind. Wahrlich, Du bist der Herr der Macht und Herrlichkeit, der Herr aller Welten! »Fern sei der Herrlichkeit Deines Herrn, des Herrn aller Größe, was sie Ihm zuschreiben, und Friede sei auf Seinen Gesandten, und Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten.«¹

¹ Qur'án 37:180-182





+7:16 #187

Ruhm sei Dir, o Gott! Du bist der Gott, der vor allem war, der nach allem sein wird und alles überdauert. Du bist der Gott, der alles kennt und über alles erhaben ist. Du bist der Gott, der gnädig ist zu allem, der zwischen allem richtet und dessen Schau alles umfaßt. Du bist Gott, mein Herr, Du kennst meine Lage, Du siehst mein inneres und äußeres Sein.

Vergib mir und den Gläubigen, die auf Deinen Ruf antworten. Sei Du mein allgenügender Helfer vor dem Unheil derer, die Kummer auf mich laden möchten oder mir übel wollen. Wahrlich, Du bist der Herr alles Erschaffenen. Du genügst jedem, doch keiner ist sich selbst genug ohne Dich.





+7:17 #188

Ich flehe zu Dir, bei dem strahlenden Glanz Deines herrlichen Angesichts, der Majestät Deiner altehrwürdigen Hoheit und der Macht Deiner überragenden Herrschaft, verordne jetzt für uns das volle Maß dessen, was gut und ziemlich ist, und bestimme uns die Fülle aus dem Strom Deiner Gunst. Denn Geben macht Dich nicht arm, noch mindert Schenken Deinen Reichtum.

Verherrlicht seiest Du, o Herr! Wahrlich, ich bin arm, Du aber bist wahrhaft reich; wahrlich, ich bin gering, Du aber bist wahrhaft mächtig; wahrlich, ich bin schwach, Du aber bist wahrhaft kraftvoll; wahrlich, ich bin erniedrigt, Du aber bist fürwahr der Erhabenste; wahrlich, ich bin in Not, Du aber bist fürwahr der Herr der Macht.





+7:18 #188

Verordne für mich, o Herr, alles Gute, das Du erschaffen hast oder erschaffen wirst, und schirme mich vor allem Übel, das Du verabscheust unter den Dingen, die Du entstehen ließest oder entstehen lassen wirst. Dein Wissen umfaßt fürwahr alle Dinge. Gepriesen seiest Du. Es gibt wahrlich keinen Gott außer Dir, und nichts in den Himmeln oder auf Erden oder zwischen ihnen kann jemals Deine Absicht vereiteln. Du bist in Wahrheit mächtig über alle Dinge.

Fern sei es der Erhabenheit Deines Wesens, o mein Gott, daß jemand Deine Güte oder Gunst suche. Fern sei es Deiner überirdischen Herrlichkeit, daß jemand Dich um die Beweise Deiner Gaben und Deines zarten Erbarmens bitte. Zu hoch bist Du, als daß eine Seele von Dir die Offenbarung Deiner huldvollen Vorsehung und liebenden Fürsorge erflehte, und Deine Herrlichkeit ist zu heilig, als daß jemand Dich um das Strömen Deines Segens, um Deine himmlische Großmut und Gnade anriefe. In allen Teilen Deines Reichs, im Himmel wie auf Erden mit ihren mannigfachen Gaben, bist Du unermeßlich verherrlicht über alles, dem eigenes Sein zugeschrieben werden kann.

Was ich von Dir erbitte, o mein Gott, ist: Mache mich fähig, bevor meine Seele den Körper verläßt, Dein Wohlgefallen zu erlangen, sei es auch nur für einen Augenblick, kürzer als der kleinste Bruchteil eines Senfkorns. Denn wenn meine Seele scheidet, während Du zufrieden mit mir bist, bin ich frei von jeder Angst und Sorge; doch verließe sie mich, während Du mir zürnst, so nützte mir keine gute Tat, hätte ich auch alle vollbracht, und nichts könnte mich erhöhen, hätte ich auch alle Ehre und allen Ruhm erworben.

So flehe ich inbrünstig zu Dir, o mein Gott, gewähre mir gnädig Dein Wohlgefallen, wenn Du mich emporsteigen läßt zu Dir und mich in Deine heilige Gegenwart rufst, bist Du doch seit aller Ewigkeit der Gott grenzenloser Güte für das Volk Deines Reiches, der Herr unübertroffener Gaben für alle, die im erhabensten Himmel Deiner Allmacht weilen.





+7:19 #19

Wie viele Seelen, zum Leben erweckt, wurden auf Deinem Pfad schrecklicher Erniedrigung ausgesetzt, um Dein Wort zu erhöhen und Deine göttliche Einheit zu verherrlichen! Wieviel Blut wurde für Deinen Glauben vergossen, um die Glaubwürdigkeit Deiner göttlichen Botschaft zu beweisen und Dein Lob zu feiern! Welcher Reichtum wurde zum Raub auf dem Pfade Deiner Liebe, um Deine erhabene Heiligkeit zu bekräftigen und Deinen ruhmreichen Namen zu preisen! Wieviele Füße wanderten im Staub, um Dein heiliges Wort zu erhöhen und Deinen Ruhm zu preisen! Wie groß ist der Chor klagender Stimmen, wie zahllos die Herzen, die Entsetzen packte, wie schmerzlich das Leid, das niemand ermessen kann als Du, wie unsagbar die Not und das Elend, unergründlich für alle außer Dir - all dies, o mein Gott, um Deine erhabene Heiligkeit zu erweisen und die überragende Wesensart Deiner Herrlichkeit darzutun.

Dieses Los wurde von Dir bestimmt, damit alles Erschaffene bezeuge, nur um Deinetwillen ins Dasein gerufen zu sein. Du hast ihnen vorenthalten, was ihren Herzen Ruhe bringt, auf daß sie mit Gewißheit erkennen, daß alles, was Deinem heiligen Sein verbunden ist, all dem, was ihnen sonst genügte, weit überlegen und darüber erhaben ist, da Deine unüberwindliche Macht alles durchdringt, und nichts sie je vereiteln kann.

Du hast fürwahr diese bedeutenden Ereignisse geschehen lassen, damit die Einsichtigen bereitwillig anerkennen, daß sie von Dir ausersehen sind, die Größe Deiner göttlichen Einheit darzutun und die Erhabenheit Deiner Heiligkeit zu bestätigen.





+7:20 #191

Ruhm sei Dir, o Herr! So mancher mag nach Deinem Ratschluß, aller irdischen Güter bar, von Anbeginn seines Lebens bis zu seinem Aufstieg zu Dir durch Deine Fügung in Armut leben müssen, doch läßt Du ihn vom Baume Deiner Liebe sprossen, ist solche Gabe fürwahr weit besser für ihn als alle Dinge, die Du im Himmel und auf Erden und überall dazwischen erschaffen hast; denn durch die Offenbarung Deiner Gunst wird er die himmlische Heimat erben und teilhaben an den guten Gaben, die Du darin bereitet hast. Unerschöpflich ist, was mit Dir ist. Dies ist fürwahr Dein Segen, den Du so, wie es Deinem Willen gefällt, denen gewährst, die auf dem Pfade Deiner Liebe wandeln.

Wie viele Seelen wurden in früheren Zeiten um Deinetwillen getötet, und heute rühmen sich alle ihrer Namen! Und wie groß ist die Zahl derer, die Du befähigtest, irdischen Reichtum zu erwerben, und die ihn horteten, während sie Deiner Wahrheit verlustig gingen; heute aber sind sie vergessen. Sie sind schmerzlich gezüchtigt und hart gestraft.

O Herr! Sorge für ein rasches Wachstum des Baumes Deiner göttlichen Einheit, netze ihn, o Herr, mit den strömenden Wassern Deines Wohlgefallens und lasse ihn vor den Offenbarungen Deiner göttlichen Gewißheit solche Früchte tragen, wie Du sie wünschst, zu Deinem Ruhme, zu Deiner Verherrlichung, zu Deinem Lob und Dank, um Deinen Namen zu preisen, die Einzigkeit Deines Wesens zu rühmen und um Dir Verehrung darzubringen; denn dies alles liegt in Deiner und in keines anderen Hand.

Groß ist die Seligkeit jener, deren Blut Du erwählt hast, den Baum Deiner Bestätigung zu tränken und so Dein heiliges, unwandelbares Wort zu erhöhen.

Verordne für mich, o mein Herr, und für die, so an Dich glauben, was nach Deinem Urteil das Beste für uns ist, wie es im Mutterbuch geschrieben steht; denn in Deiner festen Hand hältst Du das allen Dingen bestimmte Maß.

Unaufhörlich regnen Deine guten Gaben herab auf die, welche Deine Liebe hegen, und die wundersamen Zeichen Deiner himmlischen Großmut werden denen, die Deine göttliche Einheit anerkennen, reichlich gewährt. Wir befehlen, was Du uns bestimmt hast, Deiner Fürsorge und erflehen von Dir all das Gute, das Dein Wissen umfaßt.

Schütze mich, o mein Herr, vor allem Übel, das Dein allumfassendes Wissen bemerkt, denn es gibt keine Macht, keine Kraft außer in Dir, kein Sieg bahnt sich an, er komme denn aus Deiner Gegenwart, und der Befehl ist allein bei Dir. Was Gott gewollt hat, ist geschehen, und was Er nicht will, wird nicht sein.

Es gibt weder Macht noch Kraft außer in Gott, dem höchst Erhabenen, dem Mächtigsten.





+7:21 #192

O Herr! Laß alle Völker der Erde eintreten in das Paradies Deines Glaubens, so daß kein Geschöpf jenseits der Umfriedung Deines Wohlwollens bleibe.

Seit unvordenklichen Zeiten bist Du fähig zu tun, was Dir gefällt, und überragst, was immer Du wünschest.





+7:22 #192

Gewähre mir, o mein Gott, das volle Maß Deiner Liebe und Deines Wohlgefallens und entzücke unsere Herzen durch die Anziehungskraft Deines strahlenden Lichts, o Du, der Du der Höchste Beweis und der Allherrliche bist. Laß zum Zeichen Deiner Gunst Tag und Nacht Deine belebenden Winde über mich wehen, o Herr der Großmut.

Keine Tat habe ich vollbracht, o mein Gott, daß ich verdiente, Dein Angesicht zu erblicken, und ich weiß gewiß, auch wenn ich so lange lebte, wie die Welt besteht, könnte ich doch nichts vollbringen, was diese Gunst verdient, weil die Stufe eines Dieners niemals den Zugang zu Deinen heiligen Bereichen ermöglicht, es sei denn, Deine Gunst erreicht mich, Dein zärtliches Erbarmen durchdringt mich und Deine Gnade umfängt mich.

Aller Preis sei Dir, n Du, neben dem es keinen Gott gibt. Laß mich gnädig zu Dir aufsteigen, gewähre mir die Ehre, in Deiner Nähe zu weilen und mit Dir allein Gemeinschaft zu haben. Kein Gott ist außer Dir.

Fürwahr, willst Du einem Diener Gunst erweisen, so tilgst Du aus seines Herzens Reich jede Erwähnung oder Neigung außer Deiner Erwähnung, und solltest Du einem Diener Unheil bestimmen für das, was seine Hände frevelten vor Deinem Angesicht, so prüfst Du ihn mit den Wohltaten dieser und der zukünftigen Welt so, daß sie ihn ganz beherrschen und er Deiner vergißt.





+7:23 #193

Verherrlicht seiest Du, o Herr, der Du alles Erschaffene durch die Macht Deines Befehls ins Dasein gerufen hast.

O Herr! Stehe denen bei, die allem außer Dir entsagt haben, und gewähre ihnen einen überwältigenden Sieg. Sende hernieder auf sie, o Herr, die Schar der Engel im Himmel und auf Erden und in allem, was dazwischen ist, damit sie Deinen Dienern helfen, ihnen beistehen, sie stärken, sie zum Erfolg befähigen, sie sitzen, sie mit Herrlichkeit umgeben, ihnen Ehre und Erhöhung verleihen, sie reich machen und in einem herrlichen Sieg frohlocken lassen.

Du bist ihr Herr, der Herr der Himmel und der Erde, der Herr aller Welten. Stärke diesen Glauben, o Herr, durch die Kraft dieser Diener und lasse sie über alle Völker der Welt siegen; denn sie sind fürwahr Deine Diener, gelöst von allem außer Dir, und wahrlich, Du bist der Beschützer der wahren Gläubigen.

Gewähre, o Herr, daß ihre Herzen durch ihre Treue zu Deinem unverletzlichen Glauben stärker werden als irgend etwas sonst in den Himmeln und auf Erden und in allem, was zwischen ihnen ist. Stärke, o Herr, ihre Hände mit den Zeichen Deiner wundersamen Macht, auf daß sie Deine Macht vor den Augen der ganzen Menschheit offenbaren.





+7:24 #194

O Herr! Zu Dir nehme ich Zuflucht und richte mein Herz auf alle Deine Zeichen.

O Herr! Ob auf Reisen oder zu Hause, in meinem Beruf oder bei meiner Arbeit, setze ich all mein Vertrauen in Dich.

So gewähre mir Deine allgenügende Hilfe und mache mich von allen Dingen unabhängig, o Du, der Du unübertroffen bist in Deinem Erbarmen.

Lasse mir meinen Anteil zukommen, o Herr, wie es Dir gefällt, und mache mich zufrieden mit dem, was Du für mich verordnest.

Dein ist die unumschränkte Befehlsgewalt.





+7:25 #195

O Herr ! Du vertreibst alle Qual und zerstreust jeden Kummer. Du bannst jedes Leid und befreist jeden Sklaven, Du erlösest jede Seele. O Herr! Errette mich durch Dein Erbarmen und zähle mich zu denen Deiner Diener, die das Heil erlangen.





+7:26 #195

Seit aller Ewigkeit bist Du, o mein Herr, der eine, wahre Gott und wirst es immer bleiben, während alle außer Dir bedürftig sind und arm. Ich habe mich beharrlich an Dein Seil gehalten, o mein Gott, und mich von der ganzen Menschheit gelöst, habe mein Gesicht der Wohnstatt Deines sanften Erbarmens zugewandt und mich von allem Erschaffenen abgekehrt. Erleuchte mich gnädiglich, o mein Gott, durch Deine Huld und Großmut, Deine Herrlichkeit und Majestät, Deine Herrschaft und Würde, denn keinen kann ich mächtig und allwissend finden neben Dir. Beschütze mich, o mein Gott, durch die Macht Deiner überragenden, Deiner allgenügenden Herrlichkeit und durch die Heerscharen der Himmel und der Erde, denn nur in Dich kann ich mein ganzes Vertrauen setzen, und es gibt keine Zuflucht außer Dir.

Du bist Gott, mein Herr, Du kennst meine Nöte, Du siehst meinen Zustand und weißt wohl, was mich befallen hat auf Deinen Ratschluß hin; Du weißt um die irdischen Leiden, die ich mit Deiner Erlaubnis und zum Zeichen Deiner Gunst und Huld erdulde.





+7:27 #196

Die Herrlichkeit der Herrlichkeiten und das strahlendste Licht ruhen auf Dir, o mein Gott. Deine Majestät ist so überragend, daß keine menschliche Vorstellung sie erreichen kann, und Deine höchste Macht ist so erhaben, daß der Menschen Herz und Geist niemals dem Vogel gleich zu ihren Höhen emporsteigen können. Alle Wesen bekennen ihre Machtlosigkeit, Dich zu preisen, wie es Deiner Stufe ziemt. Unermeßlich erhaben bist Du. Niemand kann Dein Sein verherrlichen oder die Beweise Deiner Gabenfülle ergründen, wie sie in Deinem innersten Wesen ruht; denn Du allein kennst Dich, da Du in Dir bist.

Ich preise Dich, o Herr unser Gott, für die Gabe, daß Du das Reich der Schöpfung und Erfindung ins Sein gerufen hast - ich preise Dich mit einem Lobpreis, der leuchtet und strahlt durch die Kraft Deiner Begeisterung, die niemand als Du angemessen beurteilen kann. Des weiteren verherrliche ich Dich und sage Dir Dank, wie es Deiner Ehrfurcht gebietenden Gegenwart und der Herrlichkeit Deiner überwältigenden Majestät geziemt, für diesen erhabenen Segen, dieses wunderbare Zeichen, das in Deinen Reichen der Offenbarung und der Schöpfung offenkundig ist.

Alle Herrlichkeit sei Dir. Unermeßlich erhaben ist, was Dir ziemt. Wahrlich, niemand hat je die Erhabenheit Deiner Stufe angemessen erfaßt, noch hat jemand außer Dir Dich so erkannt, wie es Dir ziemt. Du bist offenbar durch das Strömen Deiner Gunst, und doch kann niemand außer Dir die Erhabenheit Deiner Offenbarung ergründen.

Verherrlicht sei Dein Name. Hat etwas außer Dir ein unabhängiges Sein, so daß es auf Dein Wesen hinweisen könnte, und besitzt jemand außer Dir eine Spur von Eigenheit, mit der ich Dich erkennen könnte? Alles Bekannte verdankt seinen Ruf der Pracht Deines Namens, der Offenbarste, und jeder Gegenstand ist aufgewühlt von dem belebenden Einfluß Deines unüberwindlichen Willens. Du bist allen Dingen näher als alle Dinge.

Gelobt und verherrlicht seiest Du. Zu erhaben ist Deine Hoheit, als daß die Hände der mit Verstand Begabten Dich erreichten; zu unergründlich ist Deine unermeßliche Tiefe, als daß die Ströme menschlichen Denkens und menschlicher Wahrnehmung sich aus ihr einen Weg bahnen könnten.





+7:28 #197

Im Namen Gottes, des Mitleidvollen, des Gnädigen.

Aller Preis sei Gott, der immer war, noch ehe die Schöpfung ins Sein gerufen ward, als da niemand war außer Ihm. Er war der Ewig-Währende, als noch kein Element Seiner Schöpfung existierte. Fürwahr, die Seelen der Einsichtigen scheitern, wollen sie die geringste Offenbarung Seiner Eigenschaften erfassen, und der Verstand derer, die Seine Einheit anerkennen, ist unfähig, das unbedeutendste Zeichen Seiner Allmacht zu verstehen.

Geheiligt bist Du, o Herr mein Gott. Der Menschen Zungen vermögen nicht, Deiner Hände herrliches Werk zu preisen, wieviel mehr versagten sie dann, die Majestät Deiner überragenden Macht zu rühmen, Und da menschliches Begreifen zu verwirrt ist, das Geheimnis auch nur einer einzigen Deiner Schöpfungen zu ergründen, wie könnte da jemand Dein Sein erkennen?

Ich erkenne Dich, indem Du mich erkennen läßt, daß Du unerkennbar bist für alle außer Dir. Die Schöpfung, die Du aus bloßem Nichts geformt hast, tut mir kund, daß der Weg zum Begreifen Deines Wesens jedem versperrt ist. Du bist Gott, neben dem es keinen Gott gibt. Niemand außer Dir selbst kann Deine Wesensart begreifen. Du hast nicht Deinesgleichen noch Gefährten. Seit Ewigkeit warst Du allein, ohne einen anderen neben Dir, und ewig wirst Du derselbe bleiben, nichts Erschaffenes soll je Deiner erhabenen Stufe nahen.

Alle Menschen, o mein Gott, bekunden ihre Ohnmacht, Dich so zu erkennen, wie Du selbst Dich kennst. Dein zeugender Impuls ist in der ganzen Schöpfung offenbar, alles Erschaffene, das Du gestaltet hast, ist nur Ausdruck Deiner wundersamen Zeichen. Verherrlicht sei Dein Name; Du bist unermeßlich erhaben über das Bemühen eines jeden Geschöpfes, Dich zu erkennen, wie es ziemlich und Deiner würdig ist.

Preis sei Dir! Die Art, in der Du Deine Schöpfung aus dem Nichtsein ins Sein riefest, hindert alle erschaffenen Dinge, Dich zu erkennen, und die Weise, in der Du die Geschöpfe mit den ihnen auferlegten Begrenzungen formtest, verkündet ihre gänzliche Nichtigkeit vor den Offenbarungen Deiner Eigenschaften.

Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Die ganze Menschheit ist machtlos, Deine Herrlichkeit zu rühmen, und der Menschen Verstand vermag nicht, Dir Lob zu zollen. Ich bezeuge in Deiner Gegenwart, o mein Gott, daß Du Dich durch Deine wunderbaren Zeugnisse zu erkennen gibst und durch die Offenbarungen Deiner Zeichen erkannt wirst. Daß Du uns zum Sein erwecktest, drängt mich, vor Dir zu bekennen, daß Du über unser Lob unermeßlich erhaben bist, und kraft der Eigenschaften, mit denen Du uns begabt hast, bezeuge ich vor Dir, daß Du unser Begreifen überragst.

Laß mich emporsteigen zu den edelsten Höhen, wenn ich Dir mich zuwende, und befähige mich, Dir zu nahen durch den Duft Deiner Heiligkeit. Wollten so alle Hindernisse durch der Verzückung Licht vergehen, alle Ferne von Dir schwinden, wenn ich zu den Thronen der Wiedervereinigung gelange, die zarten Schleier, die mich hindern, Deinen Sitz der Herrlichkeit zu betreten, sich so verflüchtigen, daß ich Zutritt in Deine Gegenwart erlange, meine Wohnstatt in Deiner Nähe nehme, den Lobpreis anstimme, mit dem Du mir Dein Selbst beschreibst, und bezeuge, daß Du Gott bist, daß es keinen Gott gibt außer Dir, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Immerbestehenden, daß Du nicht zeugst und nicht gezeugt bist, daß Du keine Nachkommen hast, keinen Gefährten, daß es keinen Beschützer vor Erniedrigung gibt außer Dir und Du der Herr bist aller Welten. Ich bezeuge auch, daß alle außer Dir nur Deine Geschöpfe sind und Du sie hältst in Deinem Griff. Niemand ist mit Wohlstand begünstigt oder lebt in Not, außer durch Deinen Willen. Du bist der König ewiger Tage und der höchste Herrscher. Deine Macht ist mächtig über alle Dinge und alles Erschaffene besteht durch Deinen Willen. Die ganze Menschheit erkennt ihre bescheidene Dienstbarkeit und bekennt ihre Mängel, und es gibt nichts, was nicht Dein Lob feiert.

Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei der Herrlichkeit Deines gnädigen Angesichts und der Majestät Deines altehrwürdigen Namens, beraube mich nicht des belebenden Duftes der Beweise Deiner Tage - der Tage, die Du selbst geschaffen und hervorgebracht.





+7:29 #199

Du bist Gott, es gibt keinen Gott als Dich.

Gelobt und verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Du bist erhaben über das Reich des Seins und Deine Kraft durchdringt alle Dinge. Du hältst der Schöpfung Reich in Deinem Griff und spendest Leben nach Deinem Belieben.

Aller Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei den Seelen, die sehnsüchtig an Deinem Tore warten, und bei den heiligen Wesen, die zum Hof Deiner Gegenwart gelangt sind, richte auf uns die Blicke Deines zärtlichen Mitleids und betrachte uns mit dem Auge Deiner liebenden Vorsehung. Laß unsere Seelen brennen im Feuer Deiner zarten Liebe und gib uns zu trinken von den belebenden Wassern Deiner Huld. Laß uns standhaft bleiben auf dem Pfade Deiner heißen Liebe und weilen im Bereich Deiner Heiligkeit. Wahrlich, Du bist der Geber, der Freigebigste, der Allwissende, der Allunterrichtete.

Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Ich flehe zu Dir bei Deinem Größten Namen, durch den Gottes, des Höchsterhabenen, verborgene Geheimnisse enthüllt und die Geschlechter aller Nationen zum Brennpunkt des Glaubens und der Gewißheit hingezogen wurden, aus dem Deine leuchtenden Worte quellen, die Menschheit zu beleben, und der - Verkörperung der Großmut - das Wesen alles Wissens offenbarte. Möge mein Leben, mein Innerstes, meine Seele, mein Leib für den Staub geopfert werden, der von Seiner Fußspur geadelt wurde.

Ich bitte Dich aufrichtig, o Herr mein Gott, bei Deinem herrlichsten Namen, durch den Deine Herrschaft errichtet und die Zeichen Deiner Macht kundgetan wurden, durch den die Meere des Lebens und der heiligen Begeisterung branden, um die modernden Gebeine all Deiner Geschöpfe zu beleben und die Glieder derer zu erwecken, die Deine Sache angenommen haben - ich bitte Dich aufrichtig, verordne uns gnädig das Gute dieser und der zukünftigen Welt, befähige uns, Zutritt zum Hof Deiner Huld und Güte zu erlangen und entfache in unseren Herzen das Feuer der Freude und Begeisterung, auf daß die Herzen aller Menschen angezogen werden.

Wahrlich, Du bist der Allmachtvolle, der Schützer, der Allmächtige, der Selbstbestehende.





+7:30 #201

Ruhm sei Dir, o Herr mein Gott! Ich bitte Dich, vergib mir und denen, die Deinen Glauben fördern. Wahrlich, Du bist der unumschränkte Herr, der Vergeber, der Freigebigste. O mein Gott! Befähige solche Deiner Diener, die bar der Erkenntnis sind, in Deine Sache zu gelangen; denn erhalten sie erst Kenntnis von Dir, werden sie von der Wahrheit des Jüngsten Gerichts Zeugnis ablegen und die Offenbarungen Deiner Großmut nicht bestreiten. Sende die Zeichen Deiner Gnade auf sie herab und laß sie, wo immer sie wohnen, großzügig teilhaben an dem, was Du den Frommen unter Deinen Dienern bestimmt hast. Du bist wahrhaft der Höchste Herrscher, der Allgroßmütige, der Wohlwollendste.

O mein Herr! Laß zum Zeichen Deiner Gnade, und zum Zeugnis der Güte aus Deiner Gegenwart auf jedes Heim, dessen Bewohner Deinen Glauben angenommen haben, Deine Segnungen und Gaben herabströmen. Wahrlich, unübertroffen bist Du im Verzeihen. Würde Deine Großmut jemandem vorenthalten, wie könnte er dann an Deinem Tage zu Deines Glaubens Jüngern zählen?

Segne mich, o mein Gott, und jene, die am festgesetzten Tage an Deine Zeichen glauben werden, und die meine Liebe im Herzen tragen - eine Liebe, die Du ihnen eingibst. Wahrlich, Du bist der Herr der Rechtschaffenheit, der Höchsterhabene.





+7:31 #201

Unermeßlich erhaben bist Du, o mein Gott, über das Bemühen aller Wesen und alles Erschaffenen, Dich zu preisen und Dich zu erkennen. Kein Geschöpf kann Dich je begreifen, wie es der Wirklichkeit Deines heiligen Wesens ziemt, und kein Diener kann Dich je verherrlichen, wie es Deinem unerkennbaren Wesen angemessen ist. Preis sei Dir; zu hoch ist Dein erhabenes Selbst für alle Andeutungen seitens Deiner Geschöpfe, als daß sie Zugang zu Deiner Gegenwart erlangten.

Immer, o mein Gott, wenn ich mich zu Deinen heiligen Sphären aufschwinge und zutiefst den Geist des Gebets zu Dir erlange, muß ich erkennen, daß Du unerreichbar bist und daß kein Gedenken Deiner je Deinen erhabenen Hof erreichen kann. So wende ich mich denn Deinen Geliebten zu - Ihnen, denen Du huldvoll Deine Stufe verliehen, auf daß Sie Deine Liebe und Dein wahres Wissen offenbaren. Segne Sie dann, o mein Gott, mit jedem Merkmal und jeder guten Gabe, die Dein Wissen in Deiner Herrschaft Reich finden kann.

O mein Gott, mein Herr und mein Meister! Ich schwöre bei Deiner Macht und Herrlichkeit, daß Du allein und niemand neben Dir aller Menschen letztes Sehnen und Du allein und niemand außer Dir der Anbetung Ziel bist. O mein Gott! Die Pfade Deiner unzugänglichen Herrlichkeit ließen mich diese Worte sprechen, und die Wege Deiner unerreichbaren Höhen führten mich dazu, diese Andeutungen zu machen. Erhaben bist Du, o mein Gott! Die Zeugnisse Deiner Offenbarung sind mir zu offenbar, als daß ich mich zu anderem als Dir wenden brauchte. Die Liebe, die ich zu Dir hege, schmeckt mir weit süßer als das Wissen um alle Dinge und befreit mich von dem Zwang, eines anderen Wissen zu suchen außer dem Deinen.

Aller Preis sei Dir, o mein Herr! Wahrlich, ich glaube an Dich, wie Du bist in Dir; und von Dir, wie Du bist in Dir, erbitte ich Vergebung für mich und die ganze Menschheit.

O mein Gott! Ganz fliehe ich zu Deinem Angesicht und werfe mich nieder vor Dir. Über nichts habe ich Macht in Deiner heiligen Gegenwart. Solltest Du mich züchtigen mit Deiner Gewalt, gewiß wärest Du gerecht in Deinem Urteil, und gewährtest Du mir alle guten Gaben, Du wärest fürwahr über die Maßen freigebig und huldvoll. Wahrlich, Du bist unabhängig von allen Menschen der Welt.

Ich habe Wiedervereinigung mit Dir gesucht, o mein Meister, doch sie ward mir nicht, es sei denn in der Erkenntnis der Lösung von allem außer Dir. Ich habe mich nach Deiner Liebe gesehnt, aber ich fand sie nicht, bis daß ich allem entsagte außer Dir. Von ganzem Herzen wollte ich Dich verehren, doch versäumte ich, Dich anzubeten, es sei denn in der Liebe zu denen, die Deine Liebe hegen. Keinen, o mein Gott, sehe ich außer Dir. Du bist unvergleichlich und hast keinen Gefährten. Du allein kennst unsere Mängel und kein anderer hat dieses Wissen. Ich flehe um Deine Vergebung für alles, was Dir mißfällt.

Allezeit rufe ich zu Dir mit der Zunge Deiner Eingebung und spreche: »Du bist in Wahrheit der Allbesitzende, der Unvergleichliche. Es ist kein Gott außer Dir. Unermeßlich hoch und erhaben bist Du über die Beschreibungen jener, die Dir in ihrer Anmaßung Gefährten zugesellen.«





+7:32 #203

Alle Herrlichkeit und Majestät, o mein Gott, alle Herrschaft, alles Licht, alle Größe und aller Glanz seien Dein. Du verleihest Herrschaft, wem Du willst, und Du entziehst sie, wem Du wünschest. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allbesitzenden, dem höchst Erhabenen. Du hast das Weltall aus dem Nichts erschaffen und alles, was darinnen ist. Nichts ist Deiner wert denn Du selbst, sind doch alle außer Dir wie Ausgestoßene in Deiner heiligen Gegenwart, wie ein Nichts im Vergleich zur Herrlichkeit Deines Wesens.

Fern sei mir, Deine Tugenden anders zu preisen als so, wie Du Dich selbst in Deinem gewichtigen Buche gepriesen hast, worin Du sagst: »Kein Auge kann Ihn erfassen, doch Er erfaßt ein jedes Gesicht. Er ist der Feinsinnige, der Allkundige.«¹ Ruhm sei Dir, o mein Gott! Fürwahr, kein noch so scharfer, urteilsfähiger Geist und keine Schau kann je das geringste Deiner Zeichen dem Wesen nach erfassen. Wahrlich, Du bist Gott; es gibt keinen Gott außer Dir. Ich bezeuge, daß in Dir allein Deine Eigenschaften zum Ausdruck kommen, daß niemandes Lobpreis außer dem Deinen zu Deinem heiligen Hof aufsteigen kann und daß niemand Deine Eigenschaften auszuloten vermag außer Dir selbst.

¹ Qur'án 6:103

Ruhm sei Dir! Erhaben bist Du über jede Beschreibung außer der Deinen, denn menschliches Begreifen kann Deine Tugenden nicht angemessen preisen noch den Kern Deines Wesens verstehen. Fern sei Deiner Herrlichkeit, daß Deine Geschöpfe Dich beschreiben oder daß ein anderer als Du selbst Dich kennen sollte! Ich erkenne Dich, o mein Gott, weil Du Dich mir bekannt gemacht; denn hättest Du Dich mir nicht offenbart, so hätte ich Dich nicht erkannt. Ich bete Dich an, weil Du mich vor Dich geladen; denn hättest Du mich nicht gerufen, so betete ich Dich nicht an. Gelobt seiest Du, o mein Gott, meine Verfehlungen türmen sich hoch und meine Sünden haben ein quälendes Ausmaß erreicht. Wie schmachvoll wird sich mein Zustand in Deiner heiligen Gegenwart erweisen! Ich habe versäumt, Dich in dem Maße zu erkennen, wie Du Dich mir enthülltest; ich habe versäumt, Dich mit einer Hingabe anzubeten, die Deinem Rufe würdig ist; ich habe versäumt, Dir zu gehorchen, da ich den Pfad Deiner Liebe nicht so ging, wie Du mir eingabst.

Deine Macht bezeugt mir, o mein Gott, was Dir ziemt, ist weit größer und erhabener als was je ein Wesen hoffen könnte zu erreichen. Fürwahr, nichts kann Dich je begreifen wie es Deiner wert ist, noch kann ein dienendes Geschöpf Dich preisen wie Deiner Anbetung ziemt. So vollkommen und umfassend ist Dein Beweis, o mein Gott, daß sein Wesen die Beschreibung jeder Seele übersteigt, und so überreich strömen Deine Gaben, daß kein Sinn ihr grenzenloses Ausmaß schätzen kann.

O mein Gott! O mein Meister! Ich flehe zu Dir bei Deinen mannigfachen Gaben und bei den Säulen, die Deinen Thron der Herrlichkeit tragen, habe Mitleid mit diesen einfachen Menschen, die unfähig sind, die Nöte dieses flüchtigen Lebens zu ertragen; wieviel weniger können sie Deine Züchtigung im kommenden Leben ertragen - eine Züchtigung, verordnet durch Deine Gerechtigkeit, ausgelöst durch Deinen Zorn und ewig fortdauernd.

Ich bitte Dich bei Dir selbst, o mein Gott, mein Herr und mein Meister, bitte Du für mich. Vor Deiner Gerechtigkeit bin ich unter Deine Gnade geflohen. Als Zuflucht suche ich Dich und jene, die nicht von Deinem Pfade weichen, sei es auch nur für einen Augenblick - sie, um dererwillen Du die Schöpfung erschufst, zum Zeugnis Deiner Gunst und Großmut.





+7:33 #205

O mein Gott! Du allein kannst die Qual meiner Seele lindern, und Du bist mein höchstes Trachten, o mein Gott. Mein Herz ist nur Dir vermählt und denen, die Du liebst. Ich erkläre feierlich, daß beides, mein Leben und mein Tod, für Dich bestimmt ist. Wahrlich, Du bist unvergleichlich und hast keinen Ebenbürtigen.

O mein Herr! Ich bitte Dich, mir zu vergeben, daß ich mich selbst vor Dir verschlossen habe. Bei Deiner Herrlichkeit und Majestät, ich habe es versäumt, Dich geziemend zu erkennen und anzubeten, während Du Dich mir zu erkennen gibst und mich dazu aufrufst, Deiner zu gedenken, wie es Deiner Stufe ziemt. Schmerzliche Pein befiele mich, o mein Herr, zögest Du mich wegen meiner Verstöße und Vergehen zur Verantwortung. Ich kenne keinen anderen Helfer als Dich. Unter keinen Schutz kann ich fliehen, außer zu Dir. Keines Deiner Geschöpfe kann es wagen, ohne Deine Erlaubnis bei Dir Fürsprache einzulegen. Ich halte mich fest an Deine Liebe vor Deinem Hofe und bete inbrünstig zu Dir, wie Du befiehlst und wie es Deiner Herrlichkeit geziemt. Ich bitte Dich, auf meinen Ruf zu achten, wie Du mir versprochen hast. Wahrlich, Du bist Gott; es gibt keinen Gott außer Dir. Allein und ohne Hilfe bist Du unabhängig von allem Erschaffenen. Weder kann die Ergebenheit Deiner Liebenden Dir nützen, noch können die Missetaten der Ungläubigen Dir schaden. Wahrlich, Du bist mein Gott, der nie Sein Versprechen bricht.

O mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinen Gunstbeweisen, lasse mich den erhabenen Höhen Deiner heiligen Gegenwart nahe kommen und bewahre mich vor jeder Neigung zu den leisen Andeutungen anderer außer Dir. Lenke meine Schritte, o mein Gott, auf das, was Dir willkommen ist und Dir gefällt. Schütze mich durch Deine Macht vor der Wut Deines strafenden Zornes und halte mich davon zurück, in Behausungen einzutreten, die Du nicht willst.





+7:34 #206

O mein Gott! Ich habe versäumt, Dich so zu erkennen, wie es Deiner Herrlichkeit würdig ist, und Dich so zu fürchten, wie es meiner Stufe ziemt. Wie kann ich Deiner in diesem Zustand gedenken und wie kann ich Dir mein Gesicht zuwenden, wenn ich meiner Pflicht, Dich anzubeten, nicht genügte?

Du riefest mich nicht ins Dasein, um die Kraft Deiner Macht zu beweisen, die unverkennbar klar und offenkundig ist; denn Du bist Gott, der seit Ewigkeit war, als nichts bestand. Vielmehr erschufst Du uns durch Deine überragende Macht, damit wir gnädiglich Erwähnung finden vor den strahlenden Manifestationen Deines Gedenkens.

Ich habe kein Wissen um Dich, o mein Gott, als was Du mich gelehrt hast, Dich zu erkennen - ein Wissen, das nur mein Fehlen und meine Sündhaftigkeit widerspiegelt. Hier bin ich denn, o mein Gott, völlig Dir geweiht und willens zu tun, was Du wünschest. Demütig werfe ich mich nieder vor den Offenbarungen Deines Erbarmens und bekenne, daß Du Gott bist, daß es keinen Gott gibt außer Dir, daß Du unvergleichlich bist, keinen Gefährten und nichts Deinesgleichen hast. Du selbst bist dafür Zeuge, wie es Deiner Herrlichkeit entspricht.





+7:35 #207

Er ist Gott, der unumschränkte Herrscher, der Ewiglebende, Er, Dessen Hilfe alle Menschen erflehen.

Gepriesen und verherrlicht bist Du, o Herr! Die Welt des Daseins und die Seelen der Menschen bezeugen, daß Du die Offenbarungen Deines Werks überragst, und die Träger Deiner Namen und Eigenschaften verkünden, daß Du unermeßlich erhaben bist über ein Lob wie es die Bewohner der Reiche von Schöpfung und Erfindung Dir darbringen. Alle Erscheinungen und Wirklichkeiten verweisen auf die Einheit Deines Wesens und alle Zeichen und Zeugnisse spiegeln die Wahrheit, daß Du Gott bist und daß es für Dich in den Reichen von Himmel und Erde keinen Gefährten oder Gleichen gibt.

Unermeßlich hoch und geheiligt bist Du, o Herr! Dein göttliches Sein bezeugt, daß Du allen, die in Deinem Reiche des Daseins weilen, ein Rätsel bist, und Dein innerstes Wesen verkündet, daß Du weit über der Beschreibung jener stehst, die Deine Herrlichkeit offenbaren.

Die Zeichen, welche die geheiligten Wesen offenbaren, die Worte, die die erhabenen Wirklichkeiten ausdrücken, und die Andeutungen, die die geistigen Wesenheiten manifestieren, verkünden alle, daß Du unermeßlich erhaben bist über den Zugriff der Verkörperungen des Daseinsreiches. Alle bezeugen feierlich, daß Du unermeßlich hoch über der Beschreibung derer bist, die in Schleier der Einbildung gehüllt sind. Preis sei Dir, o Herr! Dein göttliches Sein ist ein sicheres Zeugnis der Einheit Deines innersten Wesens. Deine höchste Göttlichkeit bezeugt die Einheit Deines Selbstes, und die Wirklichkeit alles Erschaffenen bekundet, daß kein Band Dich fesselt an etwas im Reich der Schöpfung, welches Du geformt.

Jeder Wahrnehmungsfähige, der die edlen Höhen der Loslösung erklommen, und jeder Beredte, der die hehrste Stufe erlangt hat, bezeugt, daß Du Gott bist, der Unvergleichliche, daß Du Dir im Reiche der Schöpfung keinen Gefährten bestimmt hast und daß es im Reiche der Erfindung keinen gibt, der mit Dir zu vergleichen wäre. Weise, die nur eine Ahnung der Offenbarung Deiner Herrlichkeit hatten, machten sich ein Bild von Dir nach ihrem Verständnis. Gelehrte, die von den mannigfachen Zeugnissen Deiner Herrlichkeit und Güte einen Schimmer nur erhaschten, ersinnen Dir Gefährten nach ihrer Vorstellung.

Verherrlicht, unermeßlich verherrlicht bist Du, o Herr! Jeder Einsichtige irrt weit ab bei seinem Versuch, Dich zu erkennen, und jeder umfassend Gebildete wird tief verwirrt bei seiner Suche nach Dir. Jedes Zeugnis bleibt hinter Deinem unerkennbaren Wesen zurück und jedes Licht schwindet und versinkt am Horizont, sieht es sich einem Schimmer nur des Strahlenglanzes Deiner Macht gegenüber.

Schenke mir, o mein Herr, gnädig Deine Wohltat und Deine hilfreichen Gaben und gewähre mir, was der Erhabenheit Deiner Herrlichkeit ziemt. Hilf mir, o mein Herr, einen einzigartigen Sieg zu erringen. Öffne Du vor mir die Tür sicheren Erfolgs und laß nahe sein, was Du versprochen hast. Du bist in Wahrheit mächtig über alle Dinge. Erquicke mein Herz, o mein Gott, mit den Lebenswassern Deiner Liebe und laß mich trinken, o mein Meister, aus dem Kelche Deines zarten Erbarmens. Laß mich wohnen, o mein Herr, in Deiner Herrlichkeit Heim und gestatte mir, o mein Gott, herauszutreten aus dem Dunkel, in das Deine göttliche Verborgenheit gehüllt ist. Laß mich teilhaben an allem Guten, das Du Ihm, dem Punkt, und den Vertretern Seiner Sache, gewährt hast, und verordne für mich, was Dir ziemt und Deiner Stufe gut ansteht. Vergib mir gnädig, was ich in Deiner heiligen Gegenwart getan, und schaue auf mich nicht mit dem Blick der Gerechtigkeit, sondern erlöse mich durch Deine Gnade, laß Deine Milde an mir walten und behandle mich mit Deiner gütigen Nachsicht, wie es Deiner Herrlichkeit würdig ist.

Du bist der Immervergebende, der Allherrliche, der Spender von Gunst und Gaben, der Herr überreicher Gnade. Wahrlich, es gibt keinen Gott als Dich. Du bist der Allbesitzende, der Höchste.

Geheiligt bist Du, o Herr, Du, dem alle Dank sagen. Alles, was ich von Dir behauptete, wäre nur mutwilliger Frevel vor Dir; und welches Dein-Gedenken ich auch wählte, es wäre doch der Sünde Wesen. Aller Lobpreis, womit ich Dich verherrlichte, bedeutete schiere Lästerung. Niemand außer Dir war je fähig, Dein Geheimnis zu erfassen, noch wird je jemand dazu fähig sein. Niemand entdeckte je Dein Wesen und niemandem wird dies je gelingen.

Verherrlicht bist Du ! Es gibt keinen Gott außer Dir. Du bist in Wahrheit der höchste Herrscher, der Helfer in Gefahr, der Höchste, der Unvergleichliche, der Allmächtige, der Allmachtvolle. Wahrlich, Du bist mächtig in Deiner Meisterschaft, der Herr überragender Herrlichkeit und Majestät.

Beschütze, o Gott, wer dieses Gebet auswendig lernt und es spricht des Tages und zur Nacht. Wahrlich, Du bist Gott, der Herr der Schöpfung, der Allgenügende. Du bist Deinem Versprechen treu und tust, was immer Dir gefällt. Du bist der Eine, der in Seinen Händen die Herrschaft von Erde und Himmel hält. Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Unerreichbare, der Helfer in Gefahr, der Allbezwingende.





+7:36 #210

O mein Gott, mein Herr und mein Meister! Ich habe mich von meiner Verwandtschaft losgesagt, suche durch Dich unabhängig zu werden von allen, die auf Erden wohnen, allzeit bereit zu empfangen, was in Deinen Augen rühmlich ist. Verleihe mir das Gute, das mich unabhängig macht von allem außer Dir, und gewähre mir reichen Anteil an Deinen unbegrenzten Gaben. Wahrlich, Du bist der Herr grenzenloser Gnade.





+7:37 #210

Ich beschwöre Dich bei Deiner Macht, o mein Gott! Laß kein Leid mich bedrängen in Zeiten der Prüfung und lenke, wenn ich achtlos bin, meine Schritte recht durch Deine Eingebung. Du bist Gott. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Niemand kann Deinem Willen widerstehen oder Deine Absicht vereiteln.





+7:38 #211

Ich erbitte Deine Vergebung, o mein Gott, und erflehe Deine Verzeihung, so wie Du wünschest, daß sich Deine Diener Dir zuwenden. Ich bitte Dich, wasche unsere Sünden hinweg, wie es Deiner Herrschaft entspricht, und vergib mir, meinen Eltern und denen, die nach Deinem Urteil das Heim Deiner Liebe so betreten haben, wie es Deiner allüberragenden Herrschaft würdig ist und der Herrlichkeit Deiner himmlischen Macht zukommt.

O mein Gott! Du hast meine Seele ermutigt, demütig zu Dir zu flehen, und nur um Deinetwillen rufe ich zu Dir. Gepriesen und verherrlicht seiest Du! Dir sage ich Dank, daß Du Dich mir offenbartest, und bitte Dich, mir zu vergeben, da ich meiner Pflicht nicht nachkam, Dich zu erkennen, und säumte, auf dem Pfade Deiner Liebe zu wandeln.





+7:39 #211

Gelobt sei Dein Name, o Herr unser Gott! Du bist fürwahr der Wissende um das Ungeschaute. Verordne für uns soviel Gutes, wie Dein allumfassendes Wissen zumessen kann. Du bist der unumschränkte Herr, der Allmächtige, der Meistgeliebte.

Aller Preis sei Dir, o Herr! Wir werden am festgesetzten Tag Deine Gnade suchen und unser ganzes Vertrauen in Dich setzen, der Du unser Herr bist. Verherrlicht seiest Du, o Gott! Gewähre uns, was gut und schicklich ist, damit wir fähig werden, alles zu entbehren außer Dir. Wahrlich, Du bist der Herr aller Welten.

O Gott! Belohne jene, die in Deinen Tagen geduldig ausharren, und stärke ihre Herzen, daß sie unbeirrt auf dem Pfade der Wahrheit wandeln. Gewähre ihnen, o Herr, solche guten Gaben, die ihnen den Eintritt in Dein seliges Paradies erlauben. Gepriesen seiest Du, o Herr, Gott! Laß Deinen himmlischen Segen auf die Wohnstätten derer herabkommen, die an Dich glauben. Wahrlich, unübertroffen bist Du, göttlichen Segen zu spenden. Sende, o Gott, Heerscharen aus, die Deine getreuen Diener siegreich machen. Durch die Kraft Deines Ratschlusses gestaltest Du alles Erschaffene, wie es Dir gefällt. Du bist in Wahrheit der unumschränkte Herrscher, der Schöpfer, der Allweise.

Sprich: Gott ist fürwahr der Schöpfer aller Dinge. Er gibt, wem Er will, ein Auskommen in Fülle. Er ist der Erzeuger, der Ursprung aller Wesen, der Bildner, der Allmächtige, der Schöpfer, der Allweise. Er trägt die ehrenvollsten Namen in allen Himmeln, auf Erden und in allem dazwischen. Alle tun, was Er befiehlt, die Bewohner der Erde und des Himmels feiern Sein Lob, und zu Ihm kehren alle zurück.





+7:40 #212

Durch Deine Offenbarung, o mein Gott, hast Du mich befähigt, Dich zu erkennen, und durch das Strahlen Deiner glänzenden Pracht hast Du mich mit Deinem Gedenken erfüllt. Du bist der eine, der mir am nächsten ist, nichts ist zwischen Dir und mir. Du bist Der, Dessen Macht nichts, was es auch sei, vereiteln kann. Fern sei es denn Deinem Wesen, daß die mächtigsten Vögel der Menschenseelen oder menschlichen Vorstellens sich je zu seiner Höhe aufschwängen. Zu hoch ist Dein heiliges Wesen, daß die erhabensten Gedanken der Verstehenden zu Dir gelangten. Seit ewig hat niemand Dein Selbst begriffen und auf ewig wirst Du bleiben, was Du warst seit unvordenklicher Zeit und ohne einen neben Dir.

Verherrlicht sei Dein Name, Du bist der Meistgeliebte und hast mich befähigt, Dich zu erkennen, Du bist der Allgerühmte und hast mich gnädiglich bestätigt mit Deiner Liebe. Du bist der Altehrwürdige der Tage, den niemand je beschreiben kann, durch die Zeugnisse Deiner Herrlichkeit und Majestät. Du bist der Mächtige, den niemand je verstehen kann, durch die Offenbarungen Deiner Größe und Schönheit, denn der Majestät und Hoheit Ausdruck, die Attribute der Herrschaft und Schönheit sind nur Zeichen Deines göttlichen Willens und der strahlende Widerschein Deiner Herrschaft. Sie künden mit ihrer Natur und ihrem Wesen, daß der Weg versperrt, und sie bezeugen, daß der
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Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Verfasst am: 17.11.2007, 00:33
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