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Glossar

Glossar

'Abdu'lláh: der Vater des Propheten Muhammad

'Ahdu'lláh-i-Uhayy: ein mächtiger Gegner Muhammads ; genannt »der Fürst der Heuchler«

Ahraham: Stammvater Israels, lebte zwischen dem 19. und 17. Jahrhundert v.Chr. Beinamen: »Der Freund Gottes«, »Der Vater der Gläubigen«. Vgl. 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen, Bahá'í-Verlag 1954, S. 26-28

Ahú-'Ahdi'lláh (auch Abí-'Ahdi'lláh ): arabischer Beiname des Imám Ja'far-i-Sádiq, des sechsten schiitischen Imám (83-148 d. H.)

Ahú'Amír: Gegner Muhammads; ein Mönch

Abú-Jahl: d.i. »Vater der Torheit«; so genannt von den Muhammadanern. Ein Onkel Muhammads und Sein unversöhnlicher Gegner

'Alí-ibn-i-Abí-Tálib: Heiliger, der Vetter und Schwiegersohn und rechtmäßige Nachfolger Muhammads; er war der erste Imám und der vierte Kalif und fand im Jahre 40 d. H. (661 n. Chr.) den Märtyrertod

Alíf, Lám, Mím: diese und andere Buchstaben stehen am Anfang von 29 Suren des Qur'án

Amalekiter: aus dem alten Testament bekannter Nomadenstamm, wurde aus Babylonien vertrieben, verbreitete sich durch Arabien bis Palästina, Syrien und Ägypten; ihm entstammten mehrere Pharaonen.

Athím: Sünder

'Aválim: eine Sammlung schiitischer Überlieferungen

Bá: arabischer Buchstabe

Báb: wörtlich das »Tor«, der Vorläufer Bahá'u'lláhs, der eine eigene Sendung als selbständiger Offenbarer Gottes begründete ; Er wurde 1819 geboren und fand 1850 den Märtyrertod.

Baghdád: Hauptstadt des Iráq. in dieser Stadt erklärte Bahá'u'lláh 1863 Seine Sendung

Bahá: »Herrlichkeit«, »Ruhm«, »Glanz«, »Licht«, Titel Bahá'u'lláhs

Bahá'u'lláh: wörtlich »Herrlichkeit Gottes«, der Begründer der Bahá'í-Religion und Verheißene aller Zeiten ; geboren Tihrán 12. November 1817, gestorben Bahjí bei Akká in Israel 29. Mai 1892

Baní-Háshim: Familie, der Muhammad entstammte

Bathá: Sumpfgebiet; hier: zentraler und niedrigstgelegener Teil der Stadt Mekka

Bayán: das wichtigste Buch des Báb über die Glaubenslehren Seiner Offenbarung, enthält neben Gesetzen zahllose Hinweise auf das Kommen des Verheißenen. Das Wort wurde vom Báb auch als Bezeichnung für Seine Sendung, vor allem Seine Bücher, benutzt.

Bihár: d.i. persisch »Frühling«, arabisch »Meer«; vgl. auch Biháru'l-Anvár

Biháru'l-Anvár: d.i. »Meere des Lichts«, eine Sammlung schiitischer Überlieferungen in mehr als 20 Bänden aus dem 17. Jahrhundert

Cherub, Cherubim: Engel und himmlischer Wächter

Erster Wille: das Erste, was aus Gott emanierte, ist jene allumfassende Wirklichkeit, die die. . . Bahá'í »Erster Wille« nennen 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen, S. 202)

Fátimih: Tochter Muhammads und Gattin 'Alís

Gabriel: der höchste aller Engel, der Heilige Geist; ihm obliegt es, die Gebote Gottes niederzuschreiben; durch ihn wurde Muhammad der Qur'án geoffenbart

Há: arabischer Buchstabe. Bá und Há sind hier gleichbedeutend mit Bahá

Háji Mirzá Karím Khán: ein Scharlatan; schrieb einen »Führer für die Unwissenden« (»Ishádu'l-'Avám«). Seine Werke sind heute vergessen

Hamzih: »Fürst der Märtyrer«, Ehrentitel des Onkels von Muhammad

Háshim: begründete das arabische Geschlecht der Haschimiden, dem Muhammad und 'Alí entstammten '

Herodes: genannt »der Große« ; geb. in Askalon 73, gest. Jerusalem 4 v. Chr., König von Judäa. Er erneuerte den Tempel in Jerusalem

Hijáz: das Heilige Land der Muhammadaner, im Südwesten der arabischen Halbinsel. Hier liegen die heiligen Städte Mekka und Medina und viele andere Orte, die mit Muhammad verbunden waren. Die »Sprache des Hijáz« ist das Arabische

Húd: ein Prophet, der zu dem Stamm 'Ad kam. Er ermahnte das Volk zur Anbetung des einen Gottes, wurde aber verworfen (Qur'án 7:63-70 u. a.)

Husayn: Sohn 'Alís und der Fátimih, Enkel Muhammads, der dritte Imám; er fand 61 d. H. oder 680 n. Chr. den Märtyrertod

Ibn-i-Súrlyá: ein gelehrter jüdischer Rabbi zur Zeit Muhammads

Imám: d.i. »Meister, Führer«; Titel der zwölf schiitischen Nachfolger Muhammads, auch Bezeichnung hoher geistlicher und weltlicher Würdenträger

'Imrán: der Vater von Moses und Aaron

Jábir: und Abu- Ja'far-i-Túsí, Muhammadaner, die wie Mufaddal Überlieferungen des Imám Sádiq der Nachwelt übermittelten

Joseph: der Sohn Jakobs, gilt im Qur'án als erleuchteter Prophet und Muster der Tugend

Ka'h-Ibn-i-Ashraf: verschwor sich mit Abú Sufyán, dem Erzfeind des Propheten, mit dem Ziel, Muhammad umzubringen

Ka'bih, Kaaba: d.i. »Würfel« - das würfelförmige Gebäude im Zentrum des heiligen Bezirks von Mekka, in dem sich der Schwarze Stein befindet

Kafí: eine wichtige Sammlung schiitischer Überlieferungen

Kain: ältester Sohn Adams und Evas; tötete seinen Bruder Abel

Kaiphas: jüdischer Hoherpriester, der maßgeblich beteiligt war am Prozeß gegen Jesus

Kalif: d.i. »Nachfolger« oder »Stellvertreter«. Titel der Nachfolger Muhammads als religiöse und politische Herrscher des sunnitischen Islam

Karbilá: Stadt am Euphrat, etwa 90 km südwestlich von Baghdád, in der der Imám Husayn den Märtyrertod fand

Karim: d.i. großherzig, edel, ehrenwert, achtbar ; auch Titel

Kawthar: Fluß im Paradies, dem alle anderen Flüsse entströmen. Ein Teil seines Wassers füllt einen großen See, an dessen Ufern sich die Seelen der Gläubigen ausruhen, nachdem sie die gefährliche Brüche über die Mitte der Hölle überschritten haben

Khaybar: 1.) jüdische Festung in der Nähe Medinas, die von Muhammad und den Seinen erobert wurde. 2.) gebirgiger Bereich an der Nordwestgrenze Indiens

Kopten: die arabisch sprechenden christlichen Nachkommen der alten Ägypter, die zur Zeit von Moses Heiden waren

Kúfih: eine Stadt am Westufer des Euphrat, die heute verschwunden ist

Kumayl: eine berühmte Überlieferung des Islám

Leviathan: im Alten Testament ein Ungeheuer, als Drache, Schlange, Urmeer, Sinnbild des Chaos und der widergöttlichen Weltmächte

Magier: Bezeichnung für den Gelehrtenstand, eine Priesterkaste oder einen geistlichen Orden im alten Medien und Persien, von der Zeit der Achämeniden bis Muhammad

Medina: westarabische Stadt nördlich von Mekka ; neben Mekka der bedeutendste muhammadanische Wallfahrtsort, in dem sich die Gräber Muhammads und Seiner Lieblingstochter befinden

Mekka: Geburtsort Muhammads; heute Hauptstadt von Hedschas, Saudi-Arabien, nahe der Küste des Roten Meeres und bedeutendster Wallfahrtsort des Islám

Midian: Stadt und Gebiet am Roten Meer, südöstlich des Sinai. Hier wohnten die Nachkommen von Midian, dem Sohn Abrahams und der Keturah

Mihdí: d.i. »der Geführte« ; einer der Titel des zwölften Imám

Mi'ráj: die nächtliche Fahrt Muhammads mit Gabriel von Mekka nach Jerusalem und anschließend in den 7. Himmel, wo Er in die Gegenwart Gottes trat

Moses: nach dem Islám einer der sechs großen Propheten. Er offenbarte den Willen Gottes, gab dem Volk Israel Gesetze und führte es aus Ägypten; lebte im 13. Jahrhundert v. Chr.; vgl. 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen, S. 28-30

Mufaddal: ergebener Anhänger des Imám Sádiq, von dem er viele Überlieferungen der Nachwelt erhielt

Muhammad: der Prophet und Offenbarer des göttlichen Willens (570-632 n. Chr.), der Begründer des Islám. Er offenbarte das Heilige Buch des Qur'án ; vgl. 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen, S. 32-38

Mullá 'Abdu'l-Khaliq-i-Yazdí: ein jüdischer Geistlicher, der Muhammadaner wurde. Er schloß sich der Shaykhí-Schule an und wurde durch Mullá Husayn ein Anhänger des Báb

Mullá 'Alíy-i-Baraqání: eines der gelehrtesten und berühmtesten Mitglieder der Shaykhí-Schule. Nachdem er sich dem Glauben des Báb zugewandt hatte, wurde er in Tihrán zu einem seiner ernstesten und tiefsten Ausleger

Mullá 'Alíy-i-Bastámí: einer der »Buchstaben des Lebendigen«, d. i. der ersten Anhänger des Báb. Der Báb betraute ihn mit einem besonderen Auftrag, bei dessen Ausführung er als erster Gläubiger den Märtyrertod für den neuen Glauben erlitt

Mullá Báqir: aus Tabríz, ein hochgebildeter Mann, wurde einer der »Buchstaben des Lebendigen«; er war mit Bahá'u'lláh in Núr, Mázindarán und Badasht und überlebte alle anderen »Buchstaben des Lebendigen«

Mullá Husayn: der erste Anhänger des Báb, der erste »Buchstabe des Lebendigen« und der »Bábu'l-Báb«, d. i. »Tor des Tores« - ein Ehrentitel, den ihm der Báb verlieh. Er wurde 1813 geboren und war neun Jahre lang ein Schüler Siyyid Kázims und neun Jahre lang ein Anhänger des Báb, bis er im Februar 1849 in der Festung Shaykh Tabarsí den Märtyrertod fand '

Mullá Mihdíy-i-Khu'í: ein enger Vertrauter Bahá'u'lláhs und der Erzieher der Kinder in Seinem Haushalt; er fand in Shaykh Tabarst den Märtyrertod

Mullá Muhammad-'Alíy-i-Zanjání: genannt Hujjat. »Einer der befähigsten und unerschrockensten Verfechter des Glaubens« (Shoghi Effendi); er war der Führer der Bábí, die bei Zanján »furchtbare Belagerung und Gemetzel« (Lord Curzon) erduldeten, wo er zusammen mit 1800 Gläubigen den Märtyrertod fand

Mullá Ni'matu'lláh-i-Mázindarání: ein Bábí, der in Shaykh Tabarsí den Märtyrertod fand

Mullá Yúsuf-i-Ardibilí: ein »Buchstabe des Lebendigen«, der in Shaykh Tabarsí den Märtyrertod fand

Mustagháth: wörtlich »Er, der als Hilfe angerufen wird«; bezieht sich auf das Kommen Bahá'u'lláhs zu der Zeit, die vom Báb vorausgesagt worden war

Nadr-Ibn-i-Hárith: ein Gegner Muhammads

Nebuhadnezar (II.): König von Babylon. Er eroberte 597 v. Chr. Jerusalem und zerstörte es 587 und ließ die meisten seiner Einwohner in die Babylonische Gefangenschaft nach Chaldäa führen

Nimrod: im Islám angesehen als der Verfolger Abrahams

Noah: ein Prophet, dem im Islám der Titel »Prophet Gottes« verliehen wird

Nudhih: Gebet, »Wehklage« des Imám'Alí

Paradies: ein himmlischer Garten, die Stufe der Seligkeit. Der Prophet oder Offenbarer ist die »Nachtigall des Paradieses», Seine Offenbarung das »Rauschen der Blätter des Paradieses«, während das Paradies selbst die »Liebe Gottes« ist

Párán: auch arab. Phárán; ein Bergzug nördlich des Sinai, wie dieser ein heiliger Ort der Offenbarung. Seine Erwähnung in der Bibel bezieht sich auf den Propheten Muhammad. In Párán begründete Ishmael das Volk der Araber

Pentateuch: wörtlich »das Fünfrollenbuch«; Bezeichnung der fünf Bücher Mose

Pharao: Bezeichnung für die altägyptischen Könige

Phönix: ein Fabelwesen, das sich selbst verbrennt, um aus der Asche neugeboren emporzusteigen. Symbol der ewigen Erneuerung und der Auferstehung

Prophet: der Offenbarer und Verkünder des göttlichen Willens für den Menschen

Qá'im: wörtlich »Er, der sich erheben wird«. Der Verheißene des schiitischen Islám

Qayyúmu'l-Asmá, auch Qayyúm-i-Asmá: Kommentar zur Súrih von Joseph (Qur'án 12), die erste Offenbarungsschrift des Báb, in der die Leiden vorausgesagt werden, die Bahá'u'lláh von Seinem ungläubigen Bruder zu erdulden hatte. Das erste Kapitel wurde in Gegenwart von Mullá Husayn geoffenbart, als der Báb in der Nacht des 23. Mai 1844 in Shiráz Seine Sendung erklärte. Bahá'u'lláh bezeichnete es im Kitáb-i-Íqán als »das erste, größte und mächtigste aller Bücher« in der Offenbarung des Báb

Qiblih: Ort der Anbetung, Gebetsrichtung; die Qiblih des Islám ist Mekka

Qur'án: das Heilige Buch des Islám, das von Muhammad offenbart wurde; Bahá'u'lláh nennt es das »nicht irrende Buch«

Rabbi: wörtlich »mein Meister«; Ehrentitel jüdischer Schriftgelehrter zur Zeit Christi; später höfliche jüdische Anrede

Rawdiy-i-Kálí: Name eines theologischen Werkes des schiitischen Islám

Rayy: d.i. Rhages; eine alte Stadt, in deren Nähe Tihrán erbaut wurde

Ridván: der Name des Wächters im Paradies, auch Paradiesesgarten. Bahá'u'lláh bezeichnete damit das Paradies selbst

Rik'at: wörtlich »Sanftheit« ; tiefe Verbeugung, Fußfall beim Gebet

Rúz-bih: auch Salmán genannt; ein Perser, der den christlichen Glauben annahm und der, als ihm erzählt wurde, in Arabien werde ein Prophet erscheinen, dorthin reiste; er traf Muhammad bei Seiner Auswanderung von Mekka nach Medina bei Koba, anerkannte Seine Stufe und wurde ein Muslim

Saba des Ewigen: bezieht sich auf das Gebiet Saba in Südwestarabien; hier wohl im mystischen Sinne als die vom Menschen gesuchte Heimat in Gott zu verstehen

Sádiq: der 6. Imám des schiitischen Islam, Ja'far-i-Sádiq (699 bis 765 n. Chr.)

Sadrah: bezieht sich auf den Sadratu'l-Muntahá oder auf den Brennenden Busch: »Er, der es lehre«

Sadratu'l-Muntahá: Name eines Baumes, den die Araber früher an das Ende der Wege als Markierung pflanzten; symbolisch der Prophet oder Offenbarer Gottes, der »göttliche Lotosbaum«, der »Baum, über den hinaus keiner gehen kann« und der im Siebten Himmel, im höchsten Paradies, zur Rechten des Thrones Gottes steht. Auf ihn wird mittelbar in Qur'án 53:9 und direkt in Qur'án 53:14 Bezug genommen; die beiden Visionen, die dort beschrieben sind, werden nach der Überlieferung zu Muhammads Vision von der Himmelfahrt oder Mi'ráj (vergl, Súrih 17:1) in Beziehung gesetzt. in den Bahá'í-Schriften symbolisiert dieser Baum stets den Offenbarer oder die Manifestation Gottes, d. h. in dieser Sendung Bahá'u'lláh

Sadrih: wörtlich »der Ast, Zweig«

Sálih: ein arabischer Prophet nach der Zeit Húds, der wie dieser sein Volk (Thamud) zum Glauben an einen Gott anhielt und verstoßen wurde

Salsabíl: wörtlich »sanft fließend«. Name eines Flusses oder Brunnens im Paradies. 'Alí gibt ihm die Bedeutung »Suche den Weg«

Sámirí: im Qur'án Name des Mannes, der die Israeliten zur Sünde des Goldenen Kalbes verführte

Seraph: nach Jesaja 6, 1 ff. himmlisches Wesen, das zusammen mit dem Cherub ein Loblied Gottes singt

Shayk Ahmad (-i-Ahsá'í): Shayk Ahmad aus Ahsá an der Südküste des Persischen Golfes, 1753-1834 n. Chr., der erste der beiden schiitischen Religionsführer, die die Offenbarung des Báb und Bahá'u'lláhs ankündigten

Sheba: eine in der Bibel erwähnte Stadt in Südarabien; sie steht symbolisch für »Wohnsitz, Heim«

Shi'ah (Schia), auch Shi'ih: die »Partei« ('Alís), eine der beiden großen Glaubensrichtungen im Islám. Die sog. Zwölferschia ist Staatsreligion in Irán

Shíráz: Stadt in Südpersien, in der der Báb am 22. Mai 1844 Seine Sendung erklärte

Shoeb: Priester in Midian. Moses heiratete seine Tochter

Siegel der Propheten: bezeichnet Muhammad. Diese Benennung verdeutlicht, daß Er die letzte Manifestation des Prophetischen Zyklus vor dem Kommen des Tages Gottes war

Sinai: Berg, auf dem Moses von Gott das Gesetz gegeben wurde

Sirát: wörtlich »Weg, Straße«; bezeichnet im Islám den Weg und die Brücke, über die alle Gläubigen auf ihrem Weg in den Himmel gehen müssen ; für Sünder ist sie unüberschreitbar

Siyyid Husayn-i-Turshizí: ein Rechtsgelehrter, der als einer der Sieben Märtyrer von Tihrán den Tod fand

Siyyid Kázim (-i-Rashtí): der zweite der beiden schiitischen Religionsführer, die die Offenbarung des Báb und Bahá'u'lláhs ankündigten; er starb 1843 in Karbilá

Siyyid Yahyá (-i-Dárálí ): vgl. Vahíd

Stein der Weisen: in der Alchimie ein sagenhaftes Mittel zur Läuterung unedler Metalle zu Gold sowie zur Krankenheilung

Súfi: Mystiker im Islám; sie erstreben die Vereinigung mit Gott, von dem alle Dinge emanieren, durch Ekstase und Kontemplation

Súrah, Súrih (Sure): eine Reihe oder Serie ; im Islám die Bezeichnung für die Kapitel des Qur'án

Tablet: auch Sendschreiben. Bezeichnung der Bahá'í für eine heilige Schrift, die eine Offenbarung enthält; in Anlehnung an die Gesetzes-Tafeln von Moses werden damit vor allem die offenbarten Werke Bahá'u'lláhs gekennzeichnet

Taff: Bezeichnung für das Gebiet um Karbilá

Thamud: ein arabischer Stamm von Götzendienern, die in Höhlen hausten

'Urvatu'l-Vuthqá: wörtlich »der sichere Halt« ; bezeichnet das Bündnis und das Testament Bahá'u'lláhs

Vahháb: wörtlich »Spender, Schenker« ; Bezeichnung Gottes

Vahid: ein Gelehrter, der im Auftrage des Sháh die Wahrheit der Sendung des Báb prüfen sollte; er bekannte sich zu ihm und fand in Nayríz den Märtyrertod. Er war der gelehrteste und einflußreichste Anhänger des Báb

Yahyá: im Islám der Name für Johannes den Täufer

Yanbú: eine Zusammenstellung schiitischer Überlieferungen

Yathrib: der alte Name der Stadt Medina, der Stadt des Propheten

Zaqqúm: ein Baum im Bereich der Hölle mit sehr bitteren Früchten

Zawrá: ein Berg in Persien, der in einer Prophezeiung erwähnt wird

Ziyárat: Besuchstablet, das von 'Ali geoffenbart wurde
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Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Verfasst am: 20.11.2007, 19:00
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