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Übersicht -> Wiederkunft Christi - Verheißungen aus Neuem und Altem Testament
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Zeichen am Himmel

Zeichen am Himmel


Es wurde oft von Zeichen in den Tagen oder Jahren vor Seiner Ankunft gesprochen. Diese in der Offenbarung angekündigten Zeichen waren es, wonach die Tausendjahrforscher in ihrer 1844-Begeisterung suchten.
In der Offenbarung wird vorausgesagt:
1. „Und ich sah: ...da ward ein großes Erdbeben.“ Offenbarung 6:12
Das war das erste Zeichen, das erscheinen sollte.
2. „... und die Sonne ward finster wie ein schwarzer Sack, und der Mond ward wie Blut.“ a.a.O
Das war das zweite Zeichen.
3. „... und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird.“ Offenbarung 6:13
Das war das dritte Zeichen, das erscheinen sollte. Nach diesen Ereignissen werde der „große und schreckliche Tag des Herrn“ anbrechen, und dann werde der Messias kommen und das Ende der Welt bringen. Studien zeigten, dass das in der Schrift erwähnte „Ende der Welt“ symbolisch zu verstehen war. In einigen Schriften war es als das „Ende des Sturmwirbels“ oder das „Ende des Zyklus“ oder das „Ende des Zeitalters“ erwähnt.
Oft wurden zwei griechische Wörter für Welt gebraucht. Das eine war kosmos, das andere aion. Kosmos bedeutet die materielle Welt und Aion eine Ära oder ein Zeitalter. Der Ausdruck „Ende der Welt“ kommt siebenmal im Neuen Testament vor; jedesmal wird Aion gebraucht, niemals Kosmos. Als die Jünger Christi Ihn wegen des „Endes der Welt“ und Seiner Wiederkehr fragten, benutzte Er das Wort Aion. Als Christus von der „Ernte am Ende der Welt“ sprach, benutzte Er Aion, und als Er sagte, „so wird es am Ende der Welt sein“, war es wiederum Aion. Christi Wiederkehr bezeichnet klar das Ende eines Zeitalters oder einer Ära.
In einem Bericht eines Kenners der Wiederkunftsprophezeiungen, der die historischen Ereignisse der Zeit vor 1840 erforschte, stand:
„Wenn wir genau hinsehen, finden wir, dass die (in der Offenbarung) verzeichneten Ereignisse in der vorausgesagten Ordnung eintrafen.“ Spicer, Our Day in the Light of Prophecy, S.77
Die Ereignisse, die er aufzählte, waren:


1. Das Erdbeben von Lissabon 1755

Innerhalb von sechs Minuten kamen sechzigtausend Menschen ums Leben. Im selben Jahr wurde auch Persien von einem Erdbeben erschüttert, in dem 40000 Menschen den Tod fanden. In seinem Buch The Seventh Vial (siebte Schale) schreibt der Geistliche John Cumming: „... in den 65 Jahren zwischen 1800 und 1865 n. Chr. ereigneten sich (allein in den Grenzen des ehemaligen römischen Reiches) nicht weniger als fünfunddreißig große bis verheerende Erdbeben, welche die Aufmerksamkeit der Geschichtsschreiber auf sich zogen... Auf der skandinavischen Halbinsel und in Island hat es von 1700 bis 1850 n. Chr. zweihundertvierundzwanzig Erdbeben gegeben, in Spanien und Portugal einhundertachtundsiebzig; in Frankreich, Belgien und Holland sechshundert... Auf der italienischen Halbinsel und im östlichen Mittelmeer sind mehr als achthundert Erdbeben in der Zeit zwischen 1800 und 1850 vorgekommen.“
Christus selbst hatte gesagt:
„... und werden sein ... Erdbeben hin und her. Das alles aber ist der Anfang... Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel.“ Matthäus 24:7, 8, 30


2. Der Schwarze Tag 1780

Der folgende Bericht wurde von Dr. Samuel Stearns im Boston Independent Chronicle vom 22. Juni 1780 veröffentlicht:
„Dass die Dunkelheit nicht von einer Sonnenfinsternis herrührte, beweist klar die andersartige Stellung der Planeten unseres Sonnensystems zu jener Zeit; der Mond stand damals den ganzen Tag mehr als hundertundfünfzig Grad von der Sonne entfernt.“
Der Vorgang war so einzigartig, dass er in die 1883 erschienene Auflage von „Websters Lexikon“ wie folgt aufgenommen wurde:
„Der Schwarze Tag - der 19. Mai 1780 - so genannt wegen seiner merkwürdigen Verfinsterung, die sich über ganz Neu- England erstreckte... Die wahre Ursache dieses eigenartigen Phänomens ist unbekannt.“
Christus sagte:
„... werden Sonne und Mond den Schein verlieren... Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel.“ Matthäus 24:29, 30


3. Der Sternenfall 1833

Dieses Ereignis war so ungewöhnlich, dass Clark in seiner History of Astronomy in the Nineteenth Century schreibt: „... ein Sturm fallender Sterne brach über die Erde herein.“
Denison Olmsted, Professor der Mathematik an der Yale-Universität, schrieb im American Journal of Science:
„Der Morgen des 13. November 1833 wurde unvergesslich durch ein wunderbares Phänomen, Sternschnuppen genannt, das wohl mächtiger und großartiger war, als irgendeines, das man bisher kannte. ... Wahrscheinlich hat man in diesem Lande seit seiner ersten Besiedlung noch nie eine wunderbarere Erscheinung am Himmel erlebt, die von manchen Betrachtern mit so viel Bewunderung und Freude, von anderen mit so viel Erstaunen und Furcht aufgenommen wurde. Noch einige Zeit nach dem Ereignis war diese Himmelserscheinung das Hauptgesprächsthema.“
Professor Olmsted schätzte 34 640 Sternschnuppen in einer Stunde. Diese Schätzung machte er, nachdem der Schauer so weit nachgelassen hatte, dass ihm eine ungefähre Berechnung möglich war.
Der französische Astronom Flammarion schrieb in Popular Astronomy: „Der Bostoner Beobachter Olmsted verglich ihre Anzahl im Augenblick des Höhepunktes mit der Hälfte der Flockenzahl, die bei einem gewöhnlichen Schneefall beobachtet wird.“
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Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Verfasst am: 20.11.2007, 14:27
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